Baywobau, Rock Capital Group und Domicil Real Estate AG gründen Deutsche Wohnvorsorge und starten gemeinsam erstes Projekt THE ONE mit ca. 900 Neubauwohnungen in München

Baywobau, Rock Capital Group und die Domicil Real Estate bündeln ihre Kompetenzen im dem neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Deutsche Wohnvorsorge.

_Partner bündeln Projektentwicklungs-, Bau- und Vertriebskompetenz
_Neubaupipeline mit ca. 4.500 Wohnungen
_Erstes Projekt: THE ONE mit ca. 900 Wohnungen in den Hofmann-Höfen in München – Größtes Münchner Wohnungsneubauvorhaben der letzten Jahre.
_Vertriebsstart bereits erfolgt und Bau gestartet
_Weiterer Weg zur Lösung der hohen Wohnungsnachfrage

Baywobau, Rock Capital Group und die Domicil Real Estate bündeln ihre Kompetenzen im dem neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Deutsche Wohnvorsorge. Die Partner bündeln hierbei ihre Kompetenzen in der Projektentwicklung, im Bau, im Vertrieb und in der Verwaltung von Wohnimmobilien. Gemeinsam wollen sie in den kommenden Jahren rund 4.500 Wohneinheiten realisieren. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Schaffung von Wohnraum für den Mietwohnungsmarkt. Ziel ist es, dem hohen Nachfrageüberhang nach Neubauwohnungen entgegenzuwirken.

THE ONE – 900 Wohnungen als Auftakt in den Hofmann-Höfen

Als erstes gemeinsames Projekt startet man mit dem Vertrieb von Wohnungen in dem Quartier Hofmann Höfe in München, das von der Rock Capital Group entwickelt wurde. Der Baustart für den ersten Bauabschnitt des Projekts THE ONE mit ca. 400 Wohnungen ist bereits erfolgt und insgesamt entstehen ca. 900 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie Tiefgaragen- und Fahrradstellplätze nach KfW-40-Standard. Es handelt sich um das größte Wohnungsneubauvorhaben der letzten Jahre in München.

Das Vorhaben in den Hofmann Höfen markiert den ersten konkreten Umsetzungsschritt der Deutschen Wohnvorsorge. In einem von hoher Wohnungsnachfrage geprägten Markt schaffen die Partner zusätzlichen Wohnraum und legen zugleich den Grundstein für weitere gemeinsame Projekte.

Gebündelte Kompetenz für weiteres Wachstum

Die Deutsche Wohnvorsorge verbindet Projektentwicklung, bauliche Realisierung, Vermarktung und langfristige Verwaltung. Baywobau bringt mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung von Wohnimmobilien ein. Die Rock Capital Group ergänzt diese Kompetenz durch ihre Entwicklungserfahrung mit Wohnbauvorhaben und gemischt genutzten Stadtquartieren. Domicil steuert ihre Vertriebskompetenz bei und bringt ein etabliertes Netzwerk an Vertriebspartnern sowie umfassende Verwaltungs- und Serviceleistungen mit.

Auf dieser Grundlage wollen die Partner weitere Wohnbauprojekte gemeinsam umsetzen und das Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Die Verbindung von Neubaukompetenz, einer gesicherten Grundstückspipeline und Zugang zum Kapitalanlagemarkt soll eine langfristige Basis für die Realisierung zusätzlicher Wohnungen schaffen.

„Seit mehr als sechs Jahrzehnten entwickeln wir Wohnimmobilien und Quartiere. Mit der Deutschen Wohnvorsorge ergänzen wir unser Angebot um ein Produkt, das sich gezielt an private Kapitalanleger richtet. Gemeinsam mit Rock Capital und Domicil können wir unsere Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung von Wohnimmobilien mit einem etablierten Zugang zum Kapitalanlagemarkt verbinden“, sagt Alexander Hofmann, Vorstand und Geschäftsführer der Baywobau.

„Unsere Kernkompetenz ist es, Kapitalanlegern den Zugang zu attraktiven Wohnimmobilien als Altersvorsorge so einfach wie möglich zu machen. Dafür begleiten wir unsere Kunden seit vielen Jahren mit einem umfassenden Vertriebs- und Serviceangebot über den gesamten Investitionsprozess vom Ankauf bis zur Verwaltung hinweg. Dieses bewährte Modell erweitern wir nun gemeinsam mit Baywobau und Rock Capital Group um ausgewählte Neubauimmobilien. So können wir Anleger künftig noch gezielter bei unterschiedlichen Investitionszielen unterstützen“, äußert sich Daniel Preis, CSO der Domicil Real Estate AG. „Damit erweitern wir unsere Produktpalette, bleiben im Kern aber unserer erfolgreichen Strategie treu.“

„Die Nachfrage nach Wohnraum und gleichzeitig nach geeigneten Anlageprodukten bleibt hoch. Für uns ist die Deutsche Wohnvorsorge deshalb ein konsequenter Schritt, um den Bereich der Wohnentwicklung weiter auszubauen und Neubauprojekte von Beginn an stärker auf unterschiedliche Käufergruppen auszurichten“, äußert sich Christian Lealahabumrung, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group.

Über die Baywobau
Die Baywobau ist ein familiengeführtes Münchner Immobilienunternehmen und in den Metropolregionen München, Dresden, Leipzig und Berlin aktiv. Das Unternehmen hat bislang mehr als 360 Bauvorhaben realisiert und über 22.000 Eigentumswohnungen, Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser gebaut oder modernisiert. Hinzu kommen Ladeneinheiten, Bürogebäude und Hotels mit insgesamt mehr als 100.000 Quadratmetern Geschossfläche. Weitere Informationen: www.baywobau.de

Über die Domicil Real Estate AG
Die Domicil Real Estate AG ist ein Immobilieninvestmenthaus mit Sitz in München. Kerngeschäft ist der An- und Verkauf von Wohnimmobilien im gesamten Bundesgebiet. Im Fokus stehen der Erwerb von mittelgroßen bis großen Wohnungsbeständen und der zeitnahe Weiterverkauf an Mieter, Selbstnutzer und Kapitalanleger. Das kann sowohl einzelne Wohnungen als auch ganze Objekte oder Portfolios umfassen. Mit dem Joint-Venture Deutsche Wohnvorsorge wird dieses Geschäftsmodell auch auf Neubauwohnungen erweitert. Institutionellen Kunden stellt die Domicil Real Estate AG darüber hinaus ihre Kompetenz über alle Stufen der Immobilienwertschöpfungskette hinweg zur Verfügung – vom Ankauf über das Portfolio- und Asset-Management bis hin zum späteren Exit. Weitere Informationen: www.domicil-group.de

Über die Rock Capital Group
Die Rock Capital Group ist eines der führenden deutschen Projektentwicklungsunternehmen im Bereich Wohn- und Gewerbebau, das von den Geschäftsführern Peter G. Neumann und Christian Lealahabumrung gegründet wurde. Durch die umfangreiche Erfahrung der Rock Capital Group in der Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie Stadtquartieren ist man derzeit sehr engagiert in der Schaffung neuer Wohn-, Büro-, Gewerbe-, Labor, Hotel- und Einzelhandelsflächen in bestehenden Bestandsstrukturen durch kreative Konzeptionen und Planungen. Derzeit befindet man sich in der Entwicklung von ca. 1.000.000 m² an Büro-, Gewerbe-, Wohn-, Biotech- und Life Science, Einzelhandels- und Hotelflächen sowie über 6.000 neuen Wohneinheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 8,0 Milliarden Euro im Raum München und Frankfurt.

München, 30. September 2026

Vom Designexperiment zum Exportschlager

Pretty Plastic macht den Office-Neubau MONACO der Rock Capital Group in München zur deutschen Referenzfassade

Was als experimenteller Pavillon auf der Dutch Design Week begann, sorgt heute über Grenzen hinweg für Furore: Fassadenschindeln aus 100 Prozent recyceltem Kunststoffabfall geben dem in der Nachhaltigkeitsdiskussion gerne genommenen Slogan „Cradle to Cradle“ endlich ein Gesicht. Weltweit sind bereits mehr als 120 Gebäude mit diesen speziellen und nachhaltigen Schindeln verkleidet. Mit dem Office-Neubau MONACO bringt die Rock Capital Group das einzigartige Pretty-Plastic-Projekt als erster Projektentwickler auch nach Deutschland.

„Bei Pretty Plastic sind wir der Meinung, dass Gebäude zu Materialbanken und nicht zu Abfallproduzenten werden sollten“, sagt Hajo Reinders, Geschäftsführer bei Pretty Plastic. Das niederländische Unternehmen produziert Fassadenelemente wie Schindeln und Fliesen aus ausgedienten Baumaterialien wie alten Fensterrahmen, Dachrinnen und Fallrohren. „Die Fassaden aus 100 Prozent recyceltem PVC beweisen, dass Abfall nicht versteckt werden muss, sondern zum prägenden Gestaltungselement und Eyecatcher werden kann. Jede Fliese steht für die Idee, vorhandene Materialien so lange wie möglich im Kreislauf zu halten und ihnen mindestens ein zweites, langes Leben zu geben.“ Beim Büroneubau MONACO des Grünwalder Projektentwicklers Rock Capital Group entsteht aus diesem Nachhaltigkeitsgedanken sicher eine der außergewöhnlichsten Fassaden Deutschlands und zugleich ein ökologisches Design-Highlight: Ein wesentlicher Teil der Fassade des Münchner Gebäudes wird in Pretty Plastic-Schindeln schimmern.

„Die Idee hinter Pretty Plastic entstand während der Dutch Design Week. Für einen Pavillon haben wir Schindeln aus recyceltem Kunststoffabfall entwickelt. Das temporäre Designprojekt hat international Aufmerksamkeit erzeugt und führte uns zu der Frage, warum solche Materialien nicht dauerhaft in der Architektur eingesetzt werden sollten“, erinnern sich die Designer Reinder Bakker und Hester van Dijk von Overtreders W, die die Idee gemeinsam mit dem Architekten Peter van Assche vom bureau SLA entwickelt haben. Das Feedback auf der Messe hat sie ermutigt, aus der Idee ein Startup zu gründen. Heute, sieben Jahre später, finden sich Schindeln von Pretty Plastic schon in 13 Ländern. Nur Deutschland war bisher ein weißer Fleck auf der Karte. Bakker: „Aus dem Experiment ist ein internationales Beispiel geworden, wie Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie sichtbar, ästhetisch und skalierbar werden kann.“

MONACO reiht sich in internationale Referenzprojekte ein
Das MONACO holt diese Idee nun prominent nach München. Das stylische Bürogebäude in der Helmut-Dietl-Straße im Werksviertel reiht sich damit in eine Liste ausgezeichneter internationaler Pretty Plastic-Projekte ein. Dazu gehören das Nationale Schwimmzentrum De Tongelreep in Eindhoven, das Whitburn Coastal Conservation Centre im Vereinigten Königreich, das mit einem RIBA North East Award ausgezeichnet wurde, sowie der neue Hauptsitz von Ville Renouvelée in Tourcoing, Frankreich, der sich aktuell im Bau befindet. Der Münchner Büroneubau befindet sich damit in bester Gesellschaft und führt den Design-Anspruch seines Projektentwicklers Rock Capital Group fort, der für das MONACO bereits vor Fertigstellung mit einigen Architekturpreisen ausgezeichnet wurde.

„Für uns war von Anfang an entscheidend, dass Pretty Plastic nicht wie ein klassisches Recyclingprodukt aussieht, sondern als ein eigenständiges architektonisches Material funktioniert“, sagt Reinder Bakker. „Die Schindeln erzählen zwar von Wiederverwertung, aber sie tun das mit Farbe, Tiefe und Schönheit.“ Beim MONACO lässt die Rock Capital Group fast 12.000 Pretty-Plastic-Schindeln in sieben Farbtönen verbauen – von Hellgrau über verschiedene Grüntöne bis zu Bronze, Mauve und Lilac. Angebracht werden sie in einer farblich kuratierten Rautenstruktur. Jede Schindel ist durch den Herstellungsprozess individuell marmoriert und ein Unikat.

Materialität gegen austauschbare Fassaden
„Für uns ist die maximal nachhaltige Fassade ein wesentliches Gestaltungselement. Während viele Neubaufassaden heute von Glas, Aluminium, Beton oder standardisierten Dämmoberflächen dominiert sind, setzt das MONACO bewusst auf Materialvielfalt, Plastizität und Wiedererkennbarkeit“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group. Viele moderne Fassaden nehmen seiner Meinung nach den Städten ein Stück Authentizität. „Sie erfüllen technische Anforderungen, sehen aber häufig fast identisch aus. Dadurch werden ganze Straßenzüge und sogar Städte austauschbar und uniform. Beim MONACO wollten wir das Gegenteil erreichen: eine Fassade, die Tiefe, Charakter und eine eigene Geschichte hat, sich deutlich absetzt vom üblichen Standard. Die Gebäudehülle wirkt über Farbe, Struktur und Plastizität.“

Die niederländische Manufaktur entwickelt ihre Fassadenelemente in unterschiedlichen Formen und Oberflächen. Beispiele sind die Basic-Third-Kacheln oder Second-High-Elemente. Dadurch unterscheiden sich die Elemente nicht nur in der Farbgebung, sondern in ihrer Dreidimensionalität. „Je nach Form entsteht eine andere Lichtwirkung, eine andere Haptik und eine andere skulpturale Präsenz“, erklärt Sven Thorissen vom weltweit renommierten Architekturbüro MVRDV, das für den Entwurf verantwortlich zeichnet und den Baustoff nach Deutschland geholt hat.

Der Mut zu Material, gelebter Nachhaltigkeit und damit auch zum Umweltschutz wird bereits vor Fertigstellung belohnt. „Wir bekommen in Gesprächen mit Mietinteressenten immer wieder gespiegelt, dass besondere Unternehmen besondere Immobilien suchen“, sagt Wißmeier. „Wer sich bewusst für das Werksviertel als Leuchtturmprojekt der Reurbanisierung und sicher den derzeit dynamischsten und kreativsten Platz in München entscheidet, sucht Räume mit Identität, Innovation und Ausstrahlung. Genau das leistet das MONACO.“

Vom Kunststoffabfall zum architektonischen Statement
Doch damit nicht genug: Das von MVRDV entworfene Bürohaus verbindet die farbigen Kunststoffschindeln zusätzlich mit recycelten Klinkersteinen. Die aus industriellem Abbruch geretteten, teils schon über 100 Jahre alten Vollbrandziegel, aus denen ein weiterer Teil der preisgekrönten Fassade aufgebaut wird, ergänzen die Optik des Hauses zu einem nachhaltigen Gesamtkunstwerk. Auf sechs Geschossen entstehen rund 4.000 Quadratmeter Bürofläche. Hinzu kommen rund 580 Quadratmeter Terrassen- und Rooftop-Flächen, die einen spektakulären Rundumblick über das Werksviertel bieten und sowohl als Meetingbereich als auch als Eventfläche genutzt werden können. Im Erdgeschoss steht den zukünftigen Nutzern ein privater und sehr attraktiv gestalteter Pocket Garden zur Verfügung. Die Büroflächen sind stockwerksweise ab etwa 500 Quadratmetern anmietbar oder lassen sich bei Bedarf als Single-Tenant-Lösung für ein Unternehmen darstellen. Bis Herbst dieses Jahres wird der Rohbau stehen, Ende des zweiten Quartal 2027 folgt die Fertigstellung des Innenausbaus. Die komplette Bezugsfertigkeit ist für Anfang Oktober 2027 vorgesehen.

Peter van Assche: „Architektur hat die Kraft, Menschen anders auf Material blicken zu lassen. Wenn aus alten Fensterrahmen, Dachrinnen oder Fallrohren eine Fassade entsteht, verändert das die Wahrnehmung. Plötzlich ist Abfall kein Endpunkt mehr, sondern der Anfang von etwas Neuem.“

Zahlen und Fakten MONACO

Helmut-Dietl-Straße 7, Werksviertel am Ostbahnhof, München

Architekt: MVRDV

Entwickler: Rock Capital Group

Baubeginn: Frühjahr 2025

Geplante Fertigstellung: Herbst 2027

Ca. 4.000 Quadratmeter Bürofläche

Teilbar ab ca. 500 Quadratmetern

Ca. 580 Quadratmeter Terrassen- und Rooftop-Flächen

Pocket Garden im Erdgeschoss

Tiefgarage
 
Fahrradstellplätze mit Duschen

Fast 12.000 Pretty-Plastic-Schindeln und rund 60.000 recycelte Klinkersteine

WiredScore-Platinum-Zertifikat

German Design Award 2025

ICONIC Award 2025 – Kategorie „Concept – Visionary and Uncompleted Architecture“

Erstes Immune-Office-Gebäude direkt in München

München, 08. September 2026

HOCH-GEFÜHLE

Mitarbeitende steigen Unternehmen immer öfter aufs Dach – München spielt beim Dachterrassen-Boom ganz vorn mit

Die Alpen zum Greifen nah, die Enge der Stadt gefühlte Lichtjahre entfernt, darüber nichts als Himmel und Möglichkeiten: Dachterrassen sind Orte, an denen dem Sein keine Grenzen gesetzt scheinen. Klar, dass zurzeit alle hoch hinauswollen – um zu leben, zu feiern und, ja, sogar zu arbeiten.

Egal, ob man es Dachgarten, Sky Lounge oder Rooftop nennt, Dachterrassen boomen. Bürogebäude wie das HEADS OFFICE in Aschheim oder das MONACO im Münchner Werksviertel nutzen diese Oasen ganz bewusst als Erweiterung von Meeting-, Fitness- und Workspaces. Hotels etablieren Spas und Bars on top. Museen wie die Archäologische Staatssammlung in München vereinen Kultur und Hedonismus auf ihrem Dach. In Gebäuden, die Urban Farming anbieten, werden Dachflächen von den Bewohnern als Anbaufläche für Gemüse zur Selbstversorgung genutzt. Insgesamt gibt es in Deutschland mittlerweile bereits 200 Millionen Quadratmeter Dachbegrünungsfläche, München liegt im Städteranking dabei ganz vorne. Am Limit ist der Trend „Oben mit” noch lange nicht.

Die Idee ist dabei nicht neu: Schon in der Antike legten Römer Fischteiche und horti pensiles, hängende Oasen, auf ihren Villen an. In London erweiterten zwei Theater 1899 ihre Bühnen und verlegten Vorstellungen auf den Paradise Roof Garden. Corbusier machte Anfang des 20. Jahrhunderts den Gedanken der fünften Fassade berühmt, die den verlorenen Gartenraum zurückgewinnen sollte. Noch heute werden Spielplatz und Pool auf dem Dach seiner Marseiller Cité Radieuse von Bewohnern genutzt und Touristen kommen zum Staunen.

Früher hängende Oasen, Jahrzehnte trostlose Abstellorte

Und dann? Für ein paar Jahrzehnte wurden viele Dächer trostlose Orte für Abluftrohre, Blitzschutzanlagen und Wartungsplattformen. Bis Projektentwickler das Potenzial erkannten und aus städtischer Enge eine Tugend machten: Bepflanzt und begrünt beeinflussen die Dächer das Klima positiv und geben der Öffentlichkeit Raum, Licht, Luft und persönliche Entfaltung zurück. Dachterrassen sind Stockwerke ohne Mauern, Orte aus Sehnsüchten erschaffen.

„Höhe und Weitblick haben für den Menschen schon immer eine wichtige Rolle gespielt – evolutionär wie subjektiv. Unsere Vorfahren haben Orte bevorzugt, die zugleich Überblick und Schutz bieten, wo sie Beute und Feinde erkennen konnten, ohne selbst gesehen zu werden. Heute nutzen wir Dachterrassen für einen Perspektivwechsel und bekommen einen anderen Blick auf städtisches Leben“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group, die Vorzüge der fünften Fassade.

Studien: Pausen auf dem Dach steigern Konzentration

Studien belegen zudem, dass die begrünten Open-Air-Flächen nicht nur positiv fürs Klima sind, sondern auch für den Menschen. Die Vogelperspektive und die deutliche optische Abgrenzung zum Geschehen auf den Straßen und in Büros reduzieren Stress. Der Blick über ein mit wogenden Gräsern und Bäumen begrüntes Dach entlastet das Gehirn, was Aufmerksamkeit und Fokus zugutekommt und Erschöpfung vorbeugt. Die Attention Restoration Theory (ART) besagt, dass schon eine 40-sekündige Mikropause auf einer grünen Dachterrasse hilft, die Konzentration zu steigern und Fehler bei der Arbeit zu eliminieren. Es ist also viel mehr als ein Nice-to-have für die Sommerparty, wenn Unternehmen ein Büro mit Dachterrasse mieten. Der Grünwalder Projektentwickler Rock Capital Group hat aktuell drei mit diversen Architekturpreisen ausgezeichnete Objekte in München, mit Benefits on top in der Vermietung: das HEADS OFFICE im Münchner Norden mit 14 mietereigenen Rooftops, das Neubauquartier HEAVEN an der Nymphenburger Straße im Zentrum sowie das MONACO im Werksviertel mit 580 Quadratmetern Terrassen- und Rooftop-Flächen.

„Damit sind 10 Prozent des gesamten Büro-Neubaus im MONACO für Mieter als Open-Air-Räume geplant. Und durch die architektonisch hervorragend gelöste Gestaltung ist ergänzend auch noch eine Multifunktionsfläche geschaffen worden, die sich je nach Tagesbedarf als Meetingraum, Präsentationsfläche oder Gemeinschaftsküche nutzen lässt. Was früher die Chefetage war, wird so zu einem demokratisch nutzbaren Raum für alle Mitarbeiter. Hier können in der Mittagspause Pasta und Panorama genossen werden, Firmenevents und Fitnesskurse steigen und dank integrierter Medientechnik auch über den Dächern konferiert werden“, so Wißmeier.

Weltweite Superlative in luftigen Höhen

Was bei Office-Projekten schnell ein Employer-Branding-Faktor wird und auch als Third Place außerhalb des eigentlichen Schreibtisches auf die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden einzahlt, bringt auf anderen Gebäuden vor allem Lebenslust: Dachterrassen bieten Paddle-Ball-Courts, gigantische Infinity-Pools wie im 57. Stock des Marina Bay Sands Resort in Singapur, die höchste Laufbahn der Welt auf dem Al Ain Tower in Abu Dhabi in 180 Metern Höhe, sogar eine Achterbahn gibt es in Tokio – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Neben städtebaulichen Aspekten, die Gebäude in den Himmel wachsen lassen und Freizeitaktivitäten dem Boden der Tatsachen entheben, hat die Lust am Leben und Arbeiten noch einen weiteren Grund: Menschen stehen gerne über den Dingen und erleben ein Gefühl der Erhabenheit. Egal, ob im fünften oder 60. Stock, die Welt wirkt von oben geordneter, weniger laut, weniger stressig. „Gerade in Zeiten, in denen urbaner Raum knapp ist, sind Dachterrassen eine willkommene Erweiterung. Die Metaphorik, die diesen Flächen eigen ist, gibt Unternehmen und Arbeitnehmern zusätzlich ein Gefühl, Teil von etwas Besonderem zu sein”, sagt Wißmeier. Probleme werden ameisenklein, man selbst fühlt sich unantastbarer. Selbst wenn nur der Aufzug einen in diese andere Sphäre gebracht hat, macht sich das Gefühl breit, etwas geschafft zu haben. Der Gipfel aus Beton macht stolz. Die Vogelperspektive lässt Ideen fliegen. Die Tiefe darunter entfacht kleine Adrenalin-Feuer. Der Alltag? Bleibt ein paar Etagen darunter zurück.

München, 03. September 2026

HEADS Office elektrisiert Energiewende-Pionier: ju:niz mietet 1.800 Quadratmeter in München-Aschheim

Aus Lunch wurde Liebe: Erst kamen die Mitarbeiter von ju:niz nur für die Mittagspause ins hauseigene Restaurant im HEADS, jetzt mietet das Unternehmen 1.800 Quadratmeter im preisgekrönten Immune Office in München-Aschheim

Die magische Zutat im Süßkartoffel-Curry, den afghanischen Auberginen oder der Al Pacino-Bowl im Restaurant Hungry HEADS? Das bleibt ein Geheimnis. Fest steht: Sie macht Appetit auf mehr. Aus einem Mittagstisch für Mitarbeiter der ju:niz Energy GmbH wurde eine Standortentscheidung, aus der Pause eine Bleibe für die Zukunft, aus einem kulinarischen Gewinn der größte Vermietungserfolg des HEADS bis zur Halbzeit in diesem Jahr. Der Münchner Batteriespeicher-Spezialist ju:niz mietet 1.800 Quadratmeter – inklusive zweier Dachterrassen – und verlegt seinen kompletten Firmensitz in den Büroneubau der Rock Capital Group nach Aschheim bei München.

ju:niz Energy zählt zu den führenden Anbietern für Großbatteriespeicher in Deutschland. Als Pionier im Marktsegment Großbatteriespeicher ist das Unternehmen seit 2014 in diesem jungen Markt aktiv und treibt mit intelligenten Energiesystemen die Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz voran.

Liebe geht durch den Magen – auch im Business
Susi und Strolchi teilen eine Nudel, ju:niz und die Rock Capital Group die Vision einer besseren Arbeitswelt. Die Wahl fiel auf das Hungry HEADS, keine sechs Minuten Fußweg vom derzeitigen Unternehmenssitz in Aschheim entfernt. Das Restaurant überzeugte nicht nur mit wöchentlich wechselnden Menüs, sondern auch mit Aufenthaltsqualität, Design und Erholungswert. Das Problem: Nach dem Essen wollte niemand mehr durch die Drehtür der Lobby zurück ins alte Büro.

Das HEADS mit seinen begrünten Atrien, der Barista-Bar, den hochwertigen Materialien, der Lounge und seiner Atmosphäre hat die ju:niz-Mitarbeitenden in seinen Bann gezogen. Binnen weniger Monate fiel die Entscheidung bei ju:niz, mit der gesamten Belegschaft umzuziehen. „Neben unseren Batteriespeichern sind unserer Mitarbeitenden das Wichtigste auf unserem angestrebten Wachstumspfad. Flexible, moderne und nachhaltig nutzbare Büroräumlichkeiten sind unabdingbar, damit alle bestmöglich arbeiten können. Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Schlüssel: Die gemieteten Flächen werden für den entsprechend notwendigen Freiraum sorgen sowie die Zusammenarbeit nachhaltig fördern“, ist Torsten Bard, oberster Personalverantwortlicher bei ju:niz, überzeugt.
 
Für Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group, greift dieses „Think big, think forward“-Denken die Vision des HEADS perfekt auf: Innovative Immobilienprojekte ziehen eben auch Mieter an, die sich Herausforderungen stellen. Auch dass die Vermietung nicht am Verhandlungs-, sondern am Mittagstisch begann, passt zur Rock Capital Group, die lieber ungewöhnliche Wege geht als ausgetretene Pfade zu nutzen. „Wir liegen mit dem HEADS in puncto Design, Qualität, Technik und Details weit über der Norm von Office-Projekten. Unsere Vision war ein progressiver Ort, der nicht nur funktional ist, sondern der Menschen wirklich berührt – mit allen Sinnen.“
 
Zum Geschmack gesellte sich bei ju:niz noch ein gutes Auge für Ästhetik, ein Ohr für Bedürfnisse der Mitarbeiter, ein Näschen für das beste Office im Münchner Norden und das untrügliche Gefühl, dass ein Umzug immer eine Chance für positive Weiterentwicklung des Unternehmens ist. Das Mittagsangebot im Hungry HEADS kennen bereits alle, mit dem Einzug kommt das ju:niz-Team dann in dem 42.000 Quadratmeter-Komplex auch in den Genuss von zwei eigenen Dachterrassen, einem festen Yoga-Space im Gebäude, der hauseigenen Kita und High-End-Konferenzräumen. Für die zahlreichen Auszeichnungen des HEADS können die Speicher-Spezialisten vielleicht ein eigenes System zur Verfügung stellen: bereits fünf renommierte Architekturpreise würdigen Design und Gestaltung des HEADS. Andreas Wißmeier: „Das wichtigste Gütesiegel für uns ist jedoch, wenn ein Unternehmen wie ju:niz das HEADS kennenlernt und die Mitarbeiter überzeugt sind. Das HEADS überzeugt als Ganzes – als Büro, als Ort der Inspiration und – wie in diesem Fall – durch Mundpropaganda im wörtlichsten Sinn.“

München-Aschheim, 23. Juli 2026

Das Medizintechnikunternehmen Getinge zieht als neuer Mieter auf 1.350 qm ins HEADS Office ein

Der Umzug als Erfolgsfaktor: Neue Räume eröffnen neue Perspektiven. Getinge zeigt als neuer Mieter im HEADS Office, wie durchdachte Raumgestaltung Corporate Identity, Mitarbeiterbindung und Produktivität vereint.

Der Slogan des Medizintechnikunternehmens Getinge lautet „Passion for Life“. Mit dem jetzigen Einzug ins HEADS Office in Aschheim-Dornach bei München müssten die Schweden ergänzen: Passion for Style. Denn der Standortwechsel bedeutet auch Gestaltungs- und Designinnovation auf 1.350 Quadratmetern.

Beleuchtung in Form von Medizinschläuchen, spezielle Möbel zur Produktpräsentation, eine einladende Kommunikationsküche: In den neuen Büroräumen von Getinge wird Gestaltung zum Schlüsselelement und Identitätsanker.

Getinge wurde 1904 in Schweden gegründet und zählt heute zu den führenden Medizintechnikunternehmen weltweit. Mit dem Produktportfolio von Intensivpflegesystemen über OP-Ausstattung bis hin zu Sterilgut-Aufbereitungsanlagen werden Kunden in über 135 Ländern beliefert. Der neue, inspirierende Standort im HEADS in Aschheim bei München ist für die dort entstehenden Neuentwicklungen ideal. Es ist ein hochmoderner Ort, an dem 80 Mitarbeiter an der Zukunft des Gesundheitswesens arbeiten – und jeder einzelne im Blick haben kann, welche Innovationen aktuell in den Teams Vorrang haben. 

Das Unternehmen hat sich für seinen Umzug in die neuen Räume vom Gebäude selbst inspirieren lassen. Das von der Rock Capital Group realisierte Objekt HEADS wurde dank seines herausragenden Interieurs mit hochwertigen Materialien, Indoor-Gärten und detaillierten Designfeatures mittlerweile mit fünf Architekturpreisen ausgezeichnet.

Für die spezielle Innenraumgestaltung seiner Büroflächen hat der neue Mieter Getinge vor dem Einzug der rund 80 Mitarbeitenden deshalb das Münchner Architekturbüro von CSMM engagiert mit dem Auftrag, durch Raumkonzept und Interior Design die Unternehmenskultur räumlich weiterzuentwickeln und im HEADS-Spirit erlebbar zu machen.

Raum wird Identität – und umgekehrt
„Räume schaffen Identität und Zugehörigkeit. Sie werden zum kulturellen Anker – gerade in Zeiten, in denen Mitarbeitende zwischen Homeoffice und Büro wählen können“, erklärt Nicola Bötsch, Projektleiterin bei CSMM. Die neuen Getinge-Offices im HEADS übertragen daher die Corporate Identity des schwedischen Traditionsunternehmens auf die Fläche. Schon beim Betreten des Eingangsbereichs wird dies sichtbar: Die charakteristische CI-Farbe prägt Wände und Decken, das Logo wirkt raumbildend. „Die Mitarbeitenden sehen sofort: Das ist unser Ort“, so Nicola Bötsch. Doch das Konzept geht weit über Farbgebung hinaus: Lichtinstallationen, die an Medizinschläuche erinnern und Möbel, auf denen die Produkte des Unternehmens inszeniert werden, schaffen überall eine optische Verbindung zum Unternehmen und vermitteln Stolz, Teil dieser Firma zu sein.

Mensch im Zentrum: Gemeinsam arbeiten und kochen
Der Mensch steht nicht nur bei den Produktentwicklungen von Getinge im Mittelpunkt, sondern auch im neuen Office. Wunsch der Mitarbeitenden war ein zentraler „Cook and Connect“-Bereich, in dem mittags miteinander gekocht wird – eine Tradition, die Getinge aus dem alten Standort mitbringt und im neuen Büro architektonisch zelebriert. Nicola Bötsch: „Die Küche ist ein Ort für Austausch, Kultur und ein Miteinander im Unternehmen. Genau solche Orte fehlen im Homeoffice – und genau deshalb sind sie heute so entscheidend.“ Für die anderen Mieter im HEADS nimmt das hauseigene Restaurant Hungry HEADS diese Rolle ein: ein Ort, an dem über die Mittagspause hinaus miteinander Ideen besprochen werden, Meetings stattfinden und Kollegen gemeinsam feiern können. 

Business bedeutet Veränderung
Ein weiteres Asset, das sich vom HEADS bis ins Getinge-Office durchzieht, ist Flexibilität. Im HEADS sind es Grundrisse, die individuell anpassbar sind; bei Getinge hat CSMM sämtliche Bereiche multifunktional konzipiert. Möbel lassen sich gruppieren oder mobil einsetzen, Räume flexibel für Meetings, Mitarbeitergespräche oder Teamarbeit nutzen. „Zukunftsfähige Arbeitsumgebungen reagieren heute auf neue Organisationsformen, wechselnde Teamgrößen und dynamische Projektstrukturen“, weiß Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group.

 „Die antizipative Gestaltung ist ein Schlüsselfaktor moderner Arbeitswelten“, so Nicola Bötsch. „Nicht jeder Tag ist gleich. Die Räume müssen sich den Menschen anpassen – nicht umgekehrt.“ Nutzerzentrierte Planung wird damit zur Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, wenn verschiedene Generationen, unterschiedliche Arbeitsmodelle und vielfältige fachliche Hintergründe zusammentreffen. Kommunikationszonen und Rückzugsorte ergänzen sich, Transparenz, Helligkeit und Tageslichtbezug schaffen Orientierung und Wohlbefinden. Hochwertige Materialien sichern Langlebigkeit und Werthaltigkeit – ökonomisch wie ökologisch.

Design als wirtschaftlicher Mehrwert
Das HEADS Office bietet Getinge den perfekten Rahmen für einen kulturellen Neustart. „Wir sind beim HEADS von Anfang an konsequent besondere Wege gegangen, um das Büro von morgen neu zu denken“, sagt Andreas Wißmeier. „Ein modernes Arbeitsumfeld muss Unternehmen und den Mitarbeitenden einen echten Mehrwert bieten. Design leistet einen enormen Beitrag, um die Produktivität und Innovationskraft zu steigern.“

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zeigt, dass qualitätsvoll gestaltete, flexible Arbeitsumgebungen Motivation, Leistungsfähigkeit und Innovationsbereitschaft signifikant positiv beeinflussen. Gestaltung ist damit kein ästhetisches Add-on, sondern ein wirtschaftlicher Faktor, der auch die Attraktivität als Arbeitgeber signifikant erhöht.

Über Getinge
Getinge ist ein weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen mit schwedischen Wurzeln. Das Unternehmen mit 12.000 Mitarbeitern weltweit entwickelt Lösungen für Krankenhäuser und Life-Science-Einrichtungen mit dem Ziel, klinische Ergebnisse zu verbessern und die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern.

München-Aschheim, 09. Juli 2026

München international im Kurs

Trotz anspruchsvoller Marktlage: Internationale Nutzer und Investoren interessieren sich verstärkt für innerstädtische Toplagen und differenzierte Büroprodukte – anspruchsvolle Quartiersentwicklungen wie HEAVEN in Neuhausen-Nymphenburg profitieren vom Flight to Quality.

Hohe Nachfrage nach Signature-Immobilien

Der Münchner Gewerbeimmobilienmarkt bleibt zwar anspruchsvoll, sendet dennoch wieder deutlich positivere Signale. „Besonders nach hochwertigen Büroflächen ist die Nachfrage in der bayerischen Landeshauptstadt spürbar in Bewegung gekommen. Gefragt sind innerstädtische Lagen, flexible Flächenkonzepte und Immobilienprodukte abseits der Stange, die sich klar vom Markt abheben“, sagt Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group.

„Bei Projekten wie dem Business-Quartier HEAVEN auf dem ehemaligen Bruckmann-Areal oder auch dem MONACO haben wir in den vergangenen Wochen eine bewusste, qualitätsgetriebene Nachfrage beobachtet. Mietinteressenten suchen nach spannenden Produkten, die sich durch Architektur oder Konzept vom Markt abheben und bei denen die Lage zu den Bedürfnissen passt“, sagt Neumann.

London doppelt so hohe Spitzenmieten wie in München

Ein weiterer Faktor ist die internationale Preisrelation. München ist zwar der teuerste Bürostandort in Deutschland, bleibt im Vergleich mit europäischen Topmärkten wie London oder Paris aber weiterhin deutlich günstiger. Während in München gute Lagen vielfach im Bereich um 45 Euro pro Quadratmeter liegen und absolute Spitzenprodukte inzwischen auch oberhalb von 80 Euro pro Quadratmeter erzielen können, bewegen sich die Spitzenmieten in London und Paris auf einem nochmals anderen Niveau. Für Londons West End werden Spitzenmieten von bis zu 170 Euro pro Quadratmeter im Monat berichtet, Paris CBD liegt laut Knight Frank bei 1.200 Euro pro Quadratmeter und Jahr, also rund 100 Euro pro Quadratmeter und Monat.

„Wer aus London, Paris, New York oder Hongkong auf München blickt, hat eine andere Preiswahrnehmung“, sagt Neumann. „Für internationale Unternehmen ist München trotz gestiegener Spitzenmieten im europäischen Vergleich günstig. Wenn ein Produkt außergewöhnlich ist und die Lage stimmt, besteht auch die Bereitschaft, für Qualität entsprechend zu bezahlen.“

Münchner Markt zeigt sich im ersten Halbjahr robust

Die Entwicklung reiht sich laut Rock Capital Group in die aktuellen Marktdaten für München ein. Mehrere Maklerhäuser berichten für den Jahresauftakt 2026 von einem deutlich dynamischeren Büroflächenumsatz als im Vorjahr. Das Maklerhaus CBRE meldet für München im ersten Quartal 2026 rund 155.000 Quadratmeter Büroflächenumsatz, plus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und beschreibt die Nachfrage als stark qualitäts- und innenstadtaffin. JLL kommt auf 164.900 Quadratmeter, ebenfalls deutlich über dem Vorjahr.

Getrieben wurde diese Entwicklung insbesondere durch größere Mietvertragsabschlüsse und eine Konzentration der Nachfrage auf hochwertige Flächen in zentralen und gut angebundenen Lagen. Veraltete Flächen in Kombination mit schwächeren Lagen geraten weiter unter Druck, während moderne, nachhaltige und differenzierte Produkte profitieren. „Aber auch hier gilt es zu unterscheiden. In Aschheim bei München haben wir anhaltend Vermietungserfolge. Wenn Unternehmen vor den Türen Münchens suchen, entscheiden sie sich für Qualität zu attraktiven Preisen. Bei unserem mehrfach ausgezeichneten Objekt HEADS überzeugt die Mieter das einzigartige Gesamtkonzept von wirklichem New-Work mit Dachterrassen, Atrien, hauseigenem Restaurant und Kita bis hin zu Yoga. Im Münchner Speckgürtel suchen Mieter entweder richtig gute Qualität oder richtig billig“, sagt Neumann.

Zusätzlichen Rückenwind erhält München durch seine wachsende Bedeutung als Technologie-, Forschungs- und KI-Standort. In den vergangenen Jahren haben internationale Technologieunternehmen ihre Präsenz in München ausgebaut oder neue Standorte angekündigt. Gleichzeitig belegen großvolumige Vermietungen im ersten Quartal 2026, dass München auch in einem schwierigen Marktumfeld große Flächengesuche bedienen kann. „München verbindet internationale Strahlkraft mit einer sehr stabilen wirtschaftlichen Basis“, sagt Neumann.

München, 02. Juli 2026