WIR SIND GANZ AUS DEM „GOLDENEN“ HÄUSCHEN

Unser OSKAR 33 ist drauf und dran, das nächste Siegerpodest zu erklimmen.

Kurz nach dem unlängst gewonnenen ICONIC AWARD 2025 in der Kategorie Architecture-Corporate sind wir nun mit unserem glänzenden Bürohaus im nächsten Wettbewerb.

Design hat heute viele Aufgaben: Systeme zu vereinfachen, Menschen zu verbinden, Ressourcen zu schonen. Und häufig darf gutes Design dabei auch noch die Sinne erfreuen.
Der German Design Council-Rat der Formgebung sieht nach eigenem Bekunden in unserer Arbeit einen starken Beitrag zu dieser Entwicklung und hat unser Office-Highlight OSKAR 33 am Oskar-von-Miller-Ring 33 in München für den GERMAN Design AWARD 2026 in der Kategorie Architecture-Public nominiert.

DER AWARD

Der German Design Award ist der Premiumpreis des Rat für Formgebung. Mit seinem weltweiten Spektrum und seiner internationalen Strahlkraft zählt er branchenübergreifend zu den angesehensten Awards der Designlandschaft. Seit mittlerweile 13 Jahren identifiziert der German Design Award maßgebliche Gestaltungstrends, präsentiert sie einer breiten Öffentlichkeit und zeichnet sie aus. So werden jährlich außerordentliche Einreichungen im Produktdesign, Kommunikationsdesign und in der Architektur gekürt. Unter mittlerweile fast 5.000 Einreichungen liegt der Anteil internationaler Bewerber zuletzt bei rund 49%. Insgesamt wurden im letzten Jahr Produkte und Projekte aus 55 Ländern eingereicht.

Der German Design Award stellt höchste Ansprüche an die Ermittlung seiner Preisträger*innen. In einem einzigartigen Nominierungsverfahren werden Unternehmen zur Teilnahme eingeladen, deren Produkte oder Projekte nachweislich durch ihre gestalterische Qualität überzeugen.
Und die Eingeladenen haben sich dann im weiteren Verfahren den anerkannten Kapazitäten der Jury zu stellen. Internationale Designexperten und -expertinnen aus Wirtschaft, Lehre und Wissenschaft sowie der Gestaltungsindustrie sitzen über den Einreichungen zu Rate. Mehr als 10 Nationen vergeben damit die begehrten Auszeichnungen.

DAS OSKAR 33

Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir zu den Nominierten des Jahres 2026 gehören.
Im Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz hat sich das OSKAR 33 würdig erwiesen, in den Ring mit den Besten der Branche einzusteigen. Und wir sind sicher, dass sich unser Office-Highlight in bester Münchner Innenstadtlage mit seinem herausragenden Design bestens präsentieren wird.
Das goldene Haus ist ein weiteres Projekt der Rock Capital Group welches in Designkreisen positiv aufgefallen ist und dessen hochwertige Gestaltung auch dem Fachpublikum Anerkennung abringt. Jetzt heißt es Daumen drücken für die Auszeichnung!

Schauen Sie sich unser leuchtendes Beispiel guten Designs gerne auch vor Ort an, es ist kaum zu übersehen. Und wenn Sie sich dann, ebenso wie wir, in das Haus verliebt haben, rufen Sie uns gerne an. Aktuell können wir Ihnen sogar noch Mietflächen in diesem Designtraum anbieten.rock

Office-Planer Büroidee ist neuer Mieter im SKYGATE-Campus: Wertvolle Synergieeffekte im Biotech- und Life Science Hub bei München

Nachbarschaft Plus: Nicht nur friends with benefits, sondern auch Co-Mieter bereichern. Bester Beweis: Der neue Mieter im SKYGATE in Hallbergmoos bei München.

Mit dem Unternehmen Büroidee zieht ein bekannter und etablierter Spezialist für moderne Büroeinrichtung in den Hallbergmooser Biotech- und Life Science Hub. Und es können nicht nur ansässige Biotech- und Tech-Unternehmen anklopfen, um durchdachte Arbeitsplatzkonzepte anzufragen. Büroidee steht als Möglichmacher allen Kunden aus Nah und Fern zur Verfügung.

„Der Einzug von Büroidee ins SKYGATE ist nicht nur ein strategischer Gewinn”, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Unsere Mieter aus der Tech-, Biotech- und Life Science Branche profitieren nun von direktem Zugang zu erstklassiger Beratung für moderne Arbeitsplatzgestaltung. Das unterstreicht unsere Vision, nicht nur Räume zu vermieten, sondern ein inspirierendes Arbeitsumfeld und wertvolle Synergien zu schaffen und den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen.“

Büroidee gelingt es seit 30 Jahren, unternehmerische Ziele und Mitarbeiter-Bedürfnisse in Einklang zu bringen, indem Architektur, Business-Abläufe und individuelle Ansprüche an eine moderne Arbeitswelt in die Planung von Büros, Meetingräumen oder Rückzugsbereichen einfließen.
„Wir sind Hallbergmoos seit fast 15 Jahren verbunden und haben ein kleines Silicon Valley der Büroeinrichtung mit etlichen Herstellern und Showrooms mitentwickelt. Umso mehr freuen wir uns, im dritten Obergeschoss des SKYGATE auf 200 Quadratmetern unser neues Planungsbüro inklusive Showroom und Dachterrasse gefunden zu haben, in dem Weitblick wörtlich zu verstehen ist. Mit der Aussicht auf das Rollfeld des Münchner Flughafens kennen unsere kreativen Gestaltungsideen noch weniger Grenzen”, sagt Michael Röhrl, Geschäftsführer von Büroidee.

Er will nicht nur das eigene Unternehmen mit den neuen Räumlichkeiten in die Zukunft führen, sondern auch anderen helfen, New Work-Konzepte umzusetzen und ihre Arbeitsumgebungen optimal und wirksam zu gestalten. Das SKYGATE ist der ideale Nährboden für kreative Konzepte, denn hier werden bereits heute Labor-, Life Science- und Hightechflächen mit modernen Arbeitswelten, flexiblen Open-Space-Büros und Socializing-Spots kombiniert. „Wer hier einzieht, kann auf uns zählen: Von der schnellen Bemusterung über Ergonomie-Schulungen bis hin zur durchdachten Planung neuer Arbeitslandschaften. Der SKYGATE Campus bietet uns ein inspirierendes Umfeld, viele grüne Flächen drumherum und wirklich tolle Nachbarn. Kurzum: der perfekte Ort für unsere nächste Evolutionsstufe“, sagt Röhrl.
Das SKYGATE im Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der führenden Adressen für die Tech-, Biotech- und Life Science Branche im Münchner Norden entwickelt.

„Das SKYGATE bietet mehr als erstklassige Arbeitsbedingungen. Hier finden Mitarbeiter ein lebenswertes, spannendes Umfeld dank der hauseigenen Gastronomie mit wunderbaren Dachterrassen und der direkten Nähe zur einzigartigen o2 Surftown Munich, dem größten Surfpark Europas“, ergänzt Claudia Zoric, Stv. Leiterin Asset Management bei der Rock Capital Group. Dazu bietet das integrierte Radisson Hotel mit 212 Zimmern Hospitality direkt vor Ort, und der Flughafen München ist in weniger als zehn Minuten erreichbar.

Das attraktive Gesamtpaket zieht führende internationale Unternehmen an. In den vergangenen Monaten vermietete die Rock Capital Group Lab-Offices an Unternehmen wie Samsung SDI Europe GmbH (1.500 qm), Tageos (700 qm), Praimera Biotech AG (600 qm), Sungrow (600 qm) und Plectonic Biotech (2.000 qm). Mit der erfolgreichen Vermietung von ca. 6.000 Quadratmetern Lab-Offices in den letzten 12 Monaten spiegelt das Konzept die enorme Nachfrage nach sofort verfügbaren S1- und S2-Laborflächen wider, die gleichzeitig beste Aufenthaltsqualität bieten. Ein Novum bei der Errichtung von Laborflächen ist der gelebte New-Work-Ansatz, den die Rock Capital Group bei allen ihren Objekten verfolgt und mit Fachkompetenz aus dem eigenen Haus konsequent plant und auch errichtet.

München, 23. September 2025

ISAR LIVING – WOHNEN IN ERSTER REIHE AN DER ISAR

Bestes Dreimühlenviertel

Aufwendig modernisierte 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von ca. 33 m² bis 110 m² bieten moderne Grundrisskonzepte, die Funktionalität und Wohnkomfort ideal verbinden.
Die Lage? Unschlagbar. Direkt an der Isar, im Herzen des begehrten Dreimühlenviertels – zwischen Glockenbach, Schlachthof und Isarufer.
Ein urbaner Hotspot mit hoher Lebensqualität, grüner Umgebung und direkter Nähe zur Innenstadt.

Ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage: Die Wohnungen sind teilweise bezugsfertig und sofort vermietbar – in einer Lage, die es so kein zweites Mal gibt.

ISAR LIVING steht für nachhaltige Wohnqualität mit exzellenten Wertsteigerungschancen.

URBAN – CHARMANT – LEBENDIG

Die Isarvorstadt im südlichen München gehört zu den beliebtesten Wohnlagen der Stadt. Besonders das Dreimühlenviertel überzeugt mit seiner Mischung aus Altbaucharme, Isarnähe und lebendiger Nachbarschaft. Hier trifft urbaner Lifestyle auf gewachsene Kultur – entspannt, kreativ und charmant.

Zwischen Altstadt und Isar gelegen, bietet das Viertel kleine Boutiquen, individuelle Cafés, ausgezeichnete Restaurants und stivolle Bars. Jede Seitenstraße überrascht mit ihrem eigenen Charakter – von bayerisch-traditionell bis international-trendig.

Die Freizeit beginnt vor der Hautür: Der Flaucher mit seinen Isarauen, der ruhige Rosengarten oder das historische Schyrenbad laden zum Abschalten ein. Kulinarische Highlights gibt´s am Viktualienmarkt oder in der Großmarkthalle. Und wer Kultur mal anders erleben will, besucht die Alte Utting – ein ehemaliges Ausflugsschiff, heute Hotspot für Streetfood, Konzerte und Sonnenuntergänge.

Wer HIER wohnt, genießt das Beste aus zwei Welten: Natur und Stadt, Rückzug und Szene – mitten in München.

_Modernisierte 1- bis 4-Zimmer Wohnungen mit ca. 33-110 m²
_Front Row an der Isar
_Begehrtes Dreimühlenviertel – angesagter Hotspot – besser gehts nicht!
_Einzigartiger Weitblick ins Grüne und auf die Isar
_Keine Parkplatzsuche – Tiefgarage ist vorhanden
_Teilweise bezugsfertig & sofort vermietbar

Vereinbaren Sie einen Termin und kommen Sie vorbei und lassen sich beraten – das Team von Walser Immobiliengruppe freut sich auf Sie!

Terminvereinbarung unter:
Tel.: 089 / 66 59 60
E-Mail: info@walser-immobiliengruppe.de

Rock Capital Group wurde mit dem ICONIC AWARD 2025 für das Projekt OSKAR 33 in München ausgezeichnet

Der German Design Council- Rat für Formgebung ist seit 1953 die Instanz für Design in Deutschland. Als Thought-Leader trägt er die besondere Verantwortung, das Potential von Design für eine nachhaltige Zukunft zu entfalten.

Mit dem ICONIC AWARD hat der German Design Council eine Architektur- und Designwettberwerb etabliert, der das Zusammenspiel der Disziplinen in den Mittelpunkt stellt. Seit über 10 Jahren zeichnet der international renommierte Award wegweisende Projekte und nachhaltige Lösungen aus.

Im Zentrum steht der interdisziplinäre Ansatz. Architektur wird nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren gestalterischen Ökosystems. Damit ist es mehr als ein Award.

Der ICONIC AWARD 2025 ist eine globale Plattform, die Excellenz in Architektur und Interior Design sichtbar macht.

Und wir dürfen voller Freude und mit einer großen Portion Stolz verkünden, dass unser goldenes Haus, das „OSKAR 33“ am Oskar von Miller Ring 33 in München mit dem ICONIC AWARD 2025 in der Kategorie Architecture-Corporate ausgezeichnet wurde.

Die internationale, unabhängige und sachverständige Fachjury, die sich aus Expert/Innen der Bereiche Architektur, Produktdesign, Circular Design und Innenarchitektur zusammensetzt, hat aus mehr als 560 eingereichten Projekten aus über 40 Ländern die überzeugendsten Arbeiten ausgewählt und prämiert.

Im Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz hat sich das OSKAR 33 durchgesetzt und wir haben erfolgreich bewiesen, dass unser Office-Highlight in bester Münchner Innenstadtlage mit seinem herausragenden Design zu den Besten der Branche gehört. Insbesondere die herausragende Designqualität war Anlass für die Preisverleihung durch die Jury.

Allein zur Teilnahme an diesem hochrangigen Wettbewerb eingeladen worden zu sein, war eine große Ehre für uns. Das wir aber nach dem Urteil der Jury als „Winner“ hervorgehen, erfüllt uns mit einer Riesenfreude und ist eine Bestätigung für unsere Arbeit.

Das goldene Haus „OSKAR 33“ ist im wahrsten Sinne des Wortes ein leuchtendes Beispiel dafür, welchen Beitrag gutes Design für eine nachhaltige Zukunft und zu einer gelungenen Transformation der Wirtschaft leisten kann. Herausragende Arbeit in diesem Bereich kann heute mehr denn je Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben, die die Auswirkungen von Produkten und Services auf den Planeten und unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Und doch ist es manchmal im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.

Bei Interesse an Mietflächen im Oskar33 wenden Sie sich bitte an unser Vermietungsteam.

München, 2. September 2025

Mein Bürohaus, unser Bürohaus

Ein Haus, das deinen Namen trägt: Der architektonisch einzigartige Büro-Neubau MONACO im Münchner Werksviertel bietet Unternehmen eine für München besonders rare Option:
Sie haben die Möglichkeit, ein gesamtes Bürohaus exklusiv zu mieten – vergleichbar mit einem Einfamilienhaus unter den Unternehmensimmobilien.

„Die Möglichkeit, ein Gebäude außen wie innen zu branden, ist ein Alleinstellungsmerkmal, das im Flächensegment von etwa 4.000 Quadratmeter am Münchner Büroflächenmarkt derzeit nicht häufig zu finden ist“, sagt Nadja Buntebardt, zuständige Vermietungsmanagerin der Rock Capital Group. Für Marken bietet das Mieten eines gesamten Neubaus einen außergewöhnlichen Hebel: Die eigene Adresse wird zum sichtbaren Ausdruck der Corporate Identity. Ein Haus. Ein Name. Eine Marke.

Insgesamt stehen im MONACO in der Helmut-Dietl-Straße rund 4.000 Quadratmeter Büroflächen auf sieben Etagen zur Verfügung. Weitere 580 Quadratmeter sind für Terrassen- und Rooftop-Flächen vorgesehen. „Bei einer Gebäudegröße von rund 4.000 Quadratmetern ist es eine Besonderheit, dass wir die Flächen nach den Bedürfnissen des Marktes vermieten können und dabei große und mittelgroße Unternehmen gleichermaßen ansprechen. Wer im Werksviertel aber ein ganzes Bürohaus für sich allein möchte, kann die komplette Adresse mieten“, sagt Nadja Buntebardt.

Für eine nachhaltige und höchstmögliche Flexibilität hat das renommierte Architekturbüro MVRDV aus Rotterdam das Haus jedoch bewusst so intelligent konzipiert, dass es auch als Multitenant-Haus den Bedarf mehrerer Nutzer erfüllt. Hierdurch ist eine Anmietung bereits ab etwa 600 Quadratmeter möglich.

Das flexible Interior-Designkonzept, das die mit recycelten Baustoffen gestaltete Außenfassade im Innenraum auf zeitlos-elegante Weise interpretiert und fortführt, macht das Gebäude damit für eine Vielzahl von Unternehmen aus nahezu allen Branchen attraktiv: Als Openspace-Büro oder mit separaten Büros aufgeteilt, von agilen Start-Ups über Mittelständler bis hin zu größeren Konzernen.

„Ein exklusiv genutztes Gebäude als Identitätsträger hat in der Unternehmenskommunikation seit jeher eine eigene Bedeutung. Das eigene Logo am Gebäude schafft Zugehörigkeit, Orientierung und Aufmerksamkeit. Diese Gründe und der beliebte Standort Werksviertel, direkt am Münchner Ostbahnhof, sind ein starkes Statement im Wettbewerb um Talente“, so Buntebardt weiter.

Eine weitere Besonderheit des Projekts: Die Rock Capital Group errichtet das MONACO spekulativ – also ohne Vorvermietung. „Erst dadurch können wir überhaupt die beiden Vermietungsoptionen Single-Tenant und Multi-Tenant gleichzeitig vermarkten“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group. In einem Markt, in dem nahezu ausschließlich nach Vorvermietung gebaut wird, ist das ein klares Bekenntnis zum Standort München und zur eigenen Zukunftsüberzeugung. Wißmeier: „Wer heute nicht baut, wird in drei Jahren kein Produkt haben. Hochwertige Flächen in innerstädtischen Bestlagen sind schon heute sehr rar gesät“. Die Rock Capital Group erwartet einen wachsenden Bedarf an neuen New Work-Flächen in Citylagen und gefragten Quartieren wie dem Werksviertel.

Mit dem Neubau bringe sich das Unternehmen frühzeitig in Position. Für seine kreative und nachhaltige Architektur mit wiederverwerteten Klinkersteinen und Schindeln aus recyceltem Kunststoff ist das MONACO bereits mit dem renommierten German Design Award 2025 ausgezeichnet worden.

München, 29. Juli 2025

Grün auf allen Ebenen

Ein Bepflanzungskonzept mit besonderen Pflanzen und Hightech holt bei Rock Capitals neuestem Office-Highlight MONACO im Münchner Werksviertel ein Maximum an Natur ins Stadtquartier

Blätterschatten statt Klimaanlage auf Hochtouren, Klimabäume und Gräser, Schottermulden und eine Bewässerungsanlage im Keller: Mit dem MONACO entwickelt der Grünwalder Projektentwickler Rock Capital Group im Münchner Werksviertel ein spektakuläres Bürohaus mit einem Grünkonzept, das deutlich über die Anforderungen des Bebauungsplans hinausgeht. Auf verschiedenen Ebenen, vom eigenen Garten im Erdgeschoss über Freiflächen in den Obergeschossen bis hin zu einer Dachterrasse setzen die Macher ein ambitioniertes Bepflanzungskonzept um. Das Ergebnis: mehrere Gärten in besonderen Formaten.

Das MONACO bietet als erstes Bürogebäude im Werksviertel einen Pocket Garden mitten im urban verdichteten Raum. Welche Idee steckt dahinter? Nutzer erleben Natur im Büroalltag, ohne das Gebäude verlassen zu müssen. Die Außenräume werden so zu Orten des Rückzugs, der Erholung und des Perspektivenwechsels. Über das Jahr hinweg sorgen bunte Blütenaspekte, rote Herbstfärbung und immergrüne Akzente für ein dynamisches, sich stetig wandelndes Naturerlebnis.

„Schon in der Planung war uns klar: Grün ist beim MONACO nicht nur Kulisse – es ist Konzept. Denn Grünflächen sind nachweislich stressreduzierend und steigern die Lebensqualität“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group, die das 4.000 Quadratmeter große Ensemble seit April baut.

Ein Pocket Garden mit Wirkung – Natur erleben im Büroalltag


„Unsere MONACO-Mission lautet gewissermaßen: Wir schaffen mit vergleichsweise wenigen Quadratmetern so viel Lebensräume für Pflanzen und Aufenthaltsräume für Menschen wie möglich“, erklärt Martin Thoma von Stephan Huber Landschaftsarchitektur, bekannt unter anderem für Projekte wie die Ausschreibung und Objektüberwachung des Heckenstaller Parks, die Außenanlagen des Deutschen Museums und die Isarphilharmonie an der Brudermühlstraße.

Die Bepflanzung versteht sich weniger als dekoratives Beiwerk, denn als integraler Bestandteil der Architektur. Die intensive Begrünung auf den Dachflächen stellt hohe Anforderungen an die Statik. So wurde das Tragwerk eigens dafür ausgelegt, auch größere Gehölze mit schwereren Wurzelballen bis zu 800 Kilogramm zu setzen.


„Das Bepflanzungskonzept folgt dem Prinzip über das ganze Jahr hinweg Atmosphäre zu generieren und attraktive Orte um und auf dem Gebäude zu schaffen. Blühzeitpunkte, Struktur und Tektur der Pflanzen sowie die Herbstfärbungen der Gehölze als auch die Winteraspekte von Gräsern und Sträuchern erzeugen zu jeder Jahreszeit eine vegetative Visitenkarte“, sagt Martin Thoma, Landschaftsarchitekt.

Natur mit System: durchdacht bis in die Wurzeln – Pflanzenvielfalt mit ökologischer Wirkung

Trotz begrenzter Flächen schaffen die Bauherren ausreichend bepflanzbaren Raum – sowohl im Garten als auch auf den Dachterrassen. Auf den Terrassen werden ausgewählte, dem Standort entsprechende Gehölze verwendet, in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Baumschulen. „Wir achten genau darauf, wie groß und schwer der Wurzelballen sein darf, um ihn im vorgesehenen Pflanzraum optimal unterzubringen – mit dem Ziel, den größtmöglichen Baum zu setzen“, so Thoma.


Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Auswahl: Der Persische Eisenholzbaum und die Kupfer-Felsenbirne bieten eine beeindruckende Farbpalette. Als Klimabäume sind sie robust und fördern die Biodiversität. Die Stauden- und Gräserbepflanzung mit weißem Lavendel, Zierlauch und Wiesen-Salbei ergänzt das Ensemble und stärkt die ökologische Qualität des Standorts.

Klima- und Ressourcenschutz: CO₂-Bindung, Hitzereduktion, Wasserersparnis

Das MONACO trägt so aktiv zur CO₂-Reduktion bei und wirkt dem städtischen Wärmeinseleffekt gezielt entgegen. Ein mittelgroßer Baum – etwa wie Spitzahorne – kann im Jahr rund 10 bis 20 kg CO₂ aus der Luft aufnehmen. Bei mehreren Dutzend Gehölzen und flächendeckender Staudenbepflanzung entsteht so über die Jahre ein stetiger CO₂-Ausgleich, der über den Lebenszyklus der Pflanzen hinweg mehrere Tonnen CO₂ kompensieren kann. Zudem reduziert sich der Gebäudekühlbedarf durch natürliche Verschattung – ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz. Insektenfreundliche Pflanzen, Schattenwurf und Verdunstung tragen zum Mikroklima bei. Schottermulden sorgen für Erosionsschutz und Verdunstungsspeicherung – besonders an windexponierten Stellen.

Mit über 50 Gehölzen und einer großflächigen Dachlandschaft trägt das Projekt auch messbar zum Klimaschutz bei. Die Bepflanzung bindet jährlich mehrere Hundert Kilogramm CO₂ aus der Luft.

Eine intelligente, wassersparende Bewässerungsanlage mit Düngerdosierung unterstreicht das nachhaltige und ausgezeichnete Konzept. Die im Keller untergebrachte Bewässerungsanlage ist temperatur- und bedarfsgesteuert und verzichtet bewusst auf eine Winterautomatik. Ziel ist ein minimaler Wasserverbrauch bei maximaler Pflanzenwirkung.

Die naturnahe Freiraumgestaltung unterstützt die geplanten LEED- und WELL-Zertifizierungen. Letztere bewertet, wie Gebäude aktiv zur Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit ihrer Nutzer beitragen – durch Licht, Luft, Wasser, Materialien und Naturverbindung. Die eingesetzten hellen Oberflächenbeläge sorgen dafür, dass maximal 20 Prozent der Sonnenstrahlung reflektiert werden – eines der Kriterien für die angestrebte LEED-Zertifizierung.

München, 17. Juli 2025