Fundament für das MONACO im Münchner Werksviertel steht

Alle 25 Tage ein neues Geschoss: Der Rohbau für Deutschlands erstes Bürogebäude mit Pretty Plastics-Fassade ist gestartet. Die Planung der Fassadenpremiere läuft bereits auf Hochtouren.

Mit der erfolgreichen Betonage der untersten Bodenplatte hat der Büroneubau MONACO im Werksviertel nur neun Monate nach Spatenstich das erste große Bauetappenziel erreicht. Das Fundament des Neubaus aus der Feder des international renommierten Architekturbüro MVRDV ist damit gelegt. Seit Januar startet die Wachstumsphase: Etwa alle 20 bis 25 Tage entsteht ein weiteres Geschoss.

„Der Bauverlauf liegt trotz der technischen Komplexität im Zeitplan. Mit dem Fundament beginnen wir jetzt den sichtbaren Aufstieg des MONACO“, sagt Mike Büttner, Projektmanager bei der Rock Capital Group. Nach seinen Worten sind aktuell rund 20 Bauarbeiter vor Ort im Einsatz. „2025 war geprägt von massiven Tiefbauarbeiten. 2026 ist das Jahr, in dem das Gebäude in die Höhe wächst.“

Aufwändige Betonage im 24-Stunden-Einsatz

Im Dezember hat die Rock Capital Group erfolgreich Spund- und Schlitzwände zur Baugrubensicherung einbringen lassen. Ein zentrales Ereignis der vergangenen Wochen war die Betonage der Bodenplatte im 3. Untergeschoss – in einem einzigen durchgängigen Takt. Eine ganze Nacht lang waren zwei Betonpumpen im Einsatz, begleitet von einer logistisch anspruchsvollen LKW-Taktung und temporären Straßensperrungen. Die fertige Platte bildet nun das Fundament der Tiefgarage und stellt die statische Basis für das gesamte Bauwerk.

In den letzten Wochen konnten dank der guten Witterung bereits die ersten Wände im Untergeschoss gestellt werden. Damit steht nun das komplette dritte Untergeschoss.
Jetzt beginnt die nächste Phase. Pro Geschoss rechnen die Projektbeteiligten mit einer Bauzeit von rund drei bis vier Wochen. Bis zum vierten Quartal 2026 soll der Rohbau fertiggestellt sein. Das zukünftige Gebäude wird rund 4.000 Quadratmeter Bürofläche auf sechs Etagen bieten, ergänzt durch etwa 580 Quadratmeter Terrassen- und Rooftop-Flächen.

Erste Pretty Plastic-Umsetzung in Deutschland

Parallel laufen die finalen Abstimmungen zur einzigartigen Fassade des MONACO. Das Bürohaus wird als erstes Projekt in Deutschland in dieser Größenordnung mit den recycelten Kunststoffschindeln des niederländischen Unternehmens Pretty Plastic ausgestattet, einer Materialinnovation aus alten Fensterrahmen, Rohren und weiteren PVC-Reststoffen.

„Die Fassade ist ein Kernelement der Identität des MONACO und für nachhaltige Architektur generell. Dem Umstand geschuldet, dass die Fassadenfliesen selbst bis zu 8-mal wieder und wieder recycelt werden können, schaffen wir mit dem MONACO eine Anleitung dafür, wie „Cradle to Cradle“ wirklich funktioniert“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group.

Da die Schindeln in der Farbwirkung stark von Licht und Schatten abhängig sind, testet die Rock Capital Group derzeit intensiv verschiedene Farbreihen an einem realen Mock-up auf ihrem Grünwalder Firmensitz. „Die Farbwirkung ist je nach Lichteinfall sehr unterschiedlich. Wir wollen das perfekte Ergebnis zu allen Tageszeiten und damit verbunden allen Belichtungssituationen“, sagt Wißmeier. Die finale Farbfreigabe erfolgt in den kommenden Wochen.

Mit begrünten Dach- und Terrassenlandschaften, innovativem Immune-Office-Konzept und nachhaltiger Materialwahl wird das MONACO das prägende Gebäude am Eingang des Werksviertels. Das Projekt wurde bereits mit dem German Design Award 2025 sowie dem ICONIC AWARD 2025 ausgezeichnet. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant. Ziel ist eine Zertifizierung in LEED Platinum, das WiredScore Zertifikat in Platinum hat das Projekt bereits erhalten.

22. Januar 2026

Dann ist ein Loft ein Loft

Loft steht auf jedem zweiten Exposé – doch authentische Wohnungen und vor allem Büros in ehemaligen Fabrikräumen sind insbesondere in München in der Realität extrem selten. Knapp 50 Jahre nach den ersten Lofts an Rhein und Ruhr entsteht in München auf einem früheren Industrieareal ein echtes und höchst seltenes Juwel.

Die Besonderheit: Die Rock Capital Group bewahrt einerseits die industrielle DNA des Standorts, die ihren Ursprung schon Ende des 19. Jahrhunderts hat. Andererseits soll bis Mitte 2028 ein Loft entstehen, das mit Blick auf die heutigen technischen und energetischen Anforderungen an ein modernes Büro für die neuen Arbeitswelten maximal zukunftsfähig ist. Ein Drahtseilakt.

Frühere Industriegebäude in Innenstädten sind rar. In Metropolen wie Berlin, Hamburg, London oder New York befinden sich nur rund 5 bis 10 Prozent der Büroflächen in umgenutzten Industriearealen. „Gleichzeitig erleben wir eine enorme Nachfrage nach innerstädtischen Büroflächen, die aus der Masse herausstechen. Während in den Randbezirken veraltete Büroobjekte mit deutlichem Investitionsstau gehäuft keinen Nutzer mehr finden, zahlen Interessenten innerhalb des Altstadtrings von München bei einer Leerstandsquote von unter drei Prozent Büromieten von mittlerweile über 70 Euro pro Quadratmeter“, sagt Peter G. Neumann, Gründer und Gesellschafter der Rock Capital Group.

1.820 Quadratmeter Loft in Reinform
In der Nymphenburger Straße in bester Innenstadtlage Münchens und mitten im angesagten Stadtteil Nymphenburg/Neuhausen entwickelt die Rock Capital Group aktuell rund 30.000 Quadratmeter Büroflächen auf einem früheren Verlags- und Druckereigelände. In einer Verbindung von Neubau und neubaugleicher Bestandssanierung im denkmalgeschützten Bereich wird ein Büroensemble mit fünf individuellen und eigenständigen Häusern geschaffen, das alle Wünsche erfüllt. Das HEAVEN THREE in der Lothstraße mit Deckenhöhen bis zu 4,20 Metern und stützenfreien Geschossen avanciert dabei zum Loft-Paradebeispiel. Bis 2028 werden in diesem ziegelroten Schätzchen auf 1.820 Quadratmeter loftige New-Work-Arbeitswelten entstehen, deren Außenauftritt und Interior-Design erkennbar von der industriellen Vergangenheit des Standorts inspiriert sind.

Schon im Außenauftritt sind alle Insignien der ehemaligen industriellen Nutzung sehr geschickt aufgenommen und in die heutige Nutzung als hochmodernes Bürogebäude überführt worden.
Eine Fassade aus echten Klinkersteinen mit einer attraktiven Schattierung und riesigen, bodentiefen Fensterelementen aus Schwarzstahl bestimmen genau das Bild, das einem echten Loftgebäude einzig und allein entspricht. 

HEAVEN THREE verbindet überragendes, außergewöhnlich zeitloses Industriedesign mit der Technik, die es mit Blick auf Künstliche Intelligenz (KI) zukünftig braucht. „In diesem einzigartigen Haus wird der Industriestil für die aktuell stattfindende industrielle Revolution 4.0 mit flexibel gestalt- und nutzbaren Flächen aufbereitet“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group.

Bauarbeiten laufen auf Hochtouren
Überall auf dem Gelände des ehemaligen Kunstdruckverlages verrichten seit Sommer 2025 Kräne und Bagger ihre Arbeit. Die Entkernungs- und Abrissarbeiten zweier aus energetischen und technischen Gründen nicht mehr verwendbarer Bauteile sind nahezu abgeschlossen. „Bei dem Haus in der Lothstraße war nach Abschluss aller statischen und architektonischen Vorplanungen schnell klar, dass wir hier eine riesige, ja fast einmalige Chance haben. Ein massiv gebautes Industriegebäude, das wir im geschichtsträchtigen Kern erhalten, aber insgesamt in die Zukunft überführen. Es ist ein Schmuckkästchen“, freut sich Wißmeier. Sein Ziel: Die Historie des Gebäudes beizubehalten und gleichzeitig zeigen, was echte Lofts können.

Raumdimension und Materialität sind entscheidend
„Lichte Raumhöhen von mehr als 2,60 Metern machen aus einem Raum noch lange kein Loft“, sagt er. Für ihn ist es die außergewöhnliche Kubatur, unterstrichen durch wunderbare, heute seltene, Deckenhöhen und stützenfreie Stockwerke in Kombination mit spezifischen Materialien der früheren Nutzung. „Die architektonischen Merkmale eines Lofts sind nun mal die hohen Decken, der offene Grundriss, die großen Fenster und die sichtbaren Strukturen“, sagt er. Auf der anderen Seite dominieren im Loft typische Industriematerialien wie Beton, Stahl und Holz. Wißmeier: „Erst die Kombination aus offener Architektur und dem reinen Funktionsmaterial führt wiederum zum typischen Loft-Minimalismus. Dann ist ein Loft ein Loft.“

Architektur mit Offenheit – das Büro im Loft-Stil
Wo in der Nymphenburger Straße früher Kunstbücher gedruckt wurden, sollen auch künftig wieder Menschen arbeiten. „Beim Umbau in moderne Bürolofts müssen wir uns auch die Frage nach der aktuellen industriellen Revolution durch die KI stellen. Wir brauchen Arbeitsorte, an denen Menschen mit der KI neue Wertschöpfung schaffen. Wir brauchen noch mehr zufällige Begegnungen und eine kollaborative Atmosphäre“, sagt er.

Die renommierten Innenarchitekten von Landau + Kindelbacher setzen dafür auf ein Interiorkonzept, das Materialien wie Beton, Lochblech und geriffeltes Glas vorsieht. In Kombination mit natürlichen Farbtönen entsteht eine Atmosphäre, die künftigen Nutzern Raum für produktives Brainstorming, Meetings und individuelles Arbeiten bietet. Im Mittelpunkt: Die offene Raumgestaltung, die weit über herkömmliches Open-Space hinaus geht. Raumtiefe und allgegenwärtige Sichtachsen, unterstrichen durch bodentiefe Fenster, unterstützen die Kommunikation und das Wohlbefinden der Mitarbeiter in diesem lichtdurchfluteten Gebäude. Der großzügige Büroraum wird zum Denkraum.

Schon beim Betreten des HEAVEN THREE soll der Besucher spüren, dass er ein früheres Industriegebäude betritt, das älter ist als er selbst. Das Foyer ist bewusst so konzipiert, dass kühle Materialien und klare, geradlinige Formen das Raumkonzept bestimmen. Natürliche Farbakzente – etwa ein tiefes Dunkelgrün – setzen einen warmen Kontrast zur roten Backsteinfassade, die von der industriellen Vergangenheit des Standortes inspiriert ist. 

Früher günstige Mieten, heute Höchstpreise
HEAVEN THREE in der Lothstraße greift damit die Ursprungsidee der ersten Lofts auf und überführt sie ins 21. Jahrhundert. Denn das Konzept des Lofts begann ursprünglich als kulturelle Bewegung in New York und wurde schließlich über Jahrzehnte zu einem globalen architektonischen und wirtschaftlichen Phänomen fürs Wohnen und Arbeiten. In den 90er Jahren hatten Agenturen und Start-ups begonnen, Lofts als Büros zu nutzen. Damals waren es die günstigen Mieten, die großen Räume und das inspirierende Umfeld. Im heutigen Kampf um Talente sind Unternehmen bereit, für moderne Kreativräume Höchstpreise zu zahlen – weil sie das Fundament für reale Arbeitserfahrung und Wertschöpfung sind.

Freiraum ja, Zugluft nein
Mieter erwarten zwar maximale Denkfreiräume im Industriecharme. Auf Zugluft und hohe Nebenkosten müssen sie aber allein schon wegen ihres CO2-Fußabdruckes und der Ökosensitivität ihrer Mitarbeitenden verzichten. Oft gelten Lofts als unpraktisch, kalt oder laut. Die Annahme: Ein größerer Raum benötigt mehr Wärme, mehr Energiebedarf und hat einen erhöhten CO2-Ausstoß. Vorurteile, die moderne Konzepte längst widerlegen. Heutzutage werden Lofts mit effizienten Heizsystemen und hochwertiger Isolierung ausgestattet, wodurch sie energetisch auf dem neuesten Stand sind. 

Bereits in den 2000er Jahren wurden die meisten Lofts professionalisiert und technisch nachgerüstet, wie zum Beispiel mit neuen Heizsystemen. Wißmeier: „Spätestens seit den explodierten Energiekosten reicht dies nicht mehr aus. Der Markt dürstet nach richtigen Lofts, die gleichzeitig nachhaltig und sparsam sind.“

Die Gebäude im HEAVEN-Quartier sind deshalb als Green Buildings konzipiert. Das gesamte Projekt strebt eine LEED Platin-Zertifizierung an. Im revitalisierten Loft werden die künftigen Nutzer auch ein nachhaltiges Beleuchtungskonzept mit smarten LEDs und Präsenzsteuerung finden. Die ohnehin energieeffizienten Lampen leuchten nur, wenn Mitarbeiter vor Ort sind. Auch der Sonnenschutz wird intelligent gesteuert, was den Energiebedarf für Heizung und Kühlung deutlich reduziert. Die größte CO2-Ersparnis steckt im Gebäudekern selbst. Stichwort graue Energie: Indem es nicht abgerissen wurde, erhält das vor Jahrzehnten mit viel Energie und Baustoffen hergestellte Haus ein zweites Leben – ohne wertvolle Ressourcen wie Zement, Stahl und Sand zu verschwenden.

Und ganz nebenbei werden alle Häuser im Quartier mit der eigens entwickelten und schon im HEADS in Aschheim-Dornach erprobten „Immune-Office-Technologie“ ausgestattet.

Industriecharme trifft KI-Readiness
Eine andere Herausforderung: In vielen alten Bürohäusern bereitet die Konstruktion Probleme beim Netzempfang. „Viele Objekte entsprechen nicht den Anforderungen an Konnektivität und der IT-Sicherheit, weil IT-Doppelstrukturen und Räume für Backups fehlen oder schlicht dicke Außenmauern den Empfang beeinträchtigen“, sagt Wißmeier. In der Praxis brechen dadurch Telefonate mit dem Handy ab, Cloud-Anwendungen sind nicht stabil, Videokonferenzen ruckeln oder sensible Daten sind nicht ausreichend gesichert.

Deswegen soll das neue Loft in München eine WiredScore-Platinum-Zertifizierung erhalten. Sie garantiert, dass das Haus über redundante Glasfaseranschlüsse, doppelte Leitungsführungen und alternative Providerwegen verfügt. Das sorgt dafür, dass Unternehmen jederzeit ohne Ausfälle arbeiten können und IT-Prozesse immer stabil laufen. Ergänzt wird dies durch gesicherte Serverräume und hohe Sicherheitsstandards, die sowohl vor physischen Eingriffen als auch vor digitalen Angriffen schützen.

15. Januar 2026

Vor dem Himmel kommt der Abriss: Abbrucharbeiten bei Büroprojekt HEAVEN in München nahezu abgeschlossen

Wenige Wochen nach dem Start der Abbrucharbeiten ist die Transformation des ehemaligen Bruckmann-Areals zum Business Quartier HEAVEN in vollem Gange.

Auf dem zentral gelegenen Grundstück an der Nymphenburger Straße in München hat die Rock Capital Group bereits die ersten Meilensteine in der dreijährigen Bauphase erreicht. Das HEAVEN zählt mit einem Gesamtvolumen von rund 30.000 Quadratmetern BGF zu den größten innerstädtischen Büroentwicklungen in München.

Wo im Sommer noch ein völlig aus der Zeit gefallenes Bürogebäude stand, klafft in der Nymphenburger Straße in München nun vorübergehend eine markante Lücke – und gibt den Blick frei auf die historische denkmalgeschützte Villa, die 1898 vom bekannten Architekten und Hochschullehrer Martin Dülfer errichtet wurde. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Stephan Gries, Senior Projektmanager der Rock Capital Group. „Die wichtigsten Entkernungs- und Abbrucharbeiten sind nach gut fünf Monaten bereits abgeschlossen, die Umgestaltung des Areals schreitet sichtbar voran.“

Im Detail hat die Grünwalder Rock Capital Group in den vergangenen Wochen mit schwerem Gerät das Hauptgebäude an der Nymphenburger Straße, das noch aus den späten 1970er-Jahren stammt, vollständig zurückgebaut. Ebenso abgebrochen wurden nicht mehr erhaltenswürdige, weil technisch und energetisch nicht mehr zu sanierende Gebäude in der Lothstraße 3 sowie mehrere Nebengebäude, darunter das ehemalige Pförtnerhaus und die einstige Kantine. Gries: „Wir haben mit modernen Hydraulikbaggern, ausgestattet mit geräuscharmen Abbruchzangen unter ständiger Wasserbenebelung gearbeitet – eine Methode, die insbesondere in der dicht bebauten Innenstadtlage maximale Rücksicht auf Anwohner und angrenzende Bebauung nimmt.“

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Koordination mit dem U-Bahn-Betrieb, da die Gleisführung in unmittelbarer Nähe verläuft. „Die Lage direkt an der U-Bahn-Station Maillingerstraße und die direkt angrenzende Nachbarbebauung haben den Abbruch zu einer echten planerischen und logistischen Herausforderung gemacht“, erklärt Gries.

Die Rock Capital Group setzt bei der Quartiersentwicklung auf eine sinnvolle Symbiose von Alt und Neu. Während die technisch und energetisch nicht mehr zu sanierenden Bauten weichen, bleibt die überwiegende Anzahl der Gebäudeteile erhalten. Die historischen Raumfolgen werden in neubaugleich ausgestattete Büroflächen umgewandelt. Der Erhalt von vielen Bauteilen spart graue Energie und trägt maßgeblich zu einer signifikanten Reduktion von CO2 bei. Seine künftige Ausstrahlung erhält das HEAVEN durch die Mischung aus historischer Bausubstanz rund um die Dülfer-Villa und das Loftgebäude in der Lothstraße 5. Dieses wird behutsam saniert, technisch aber auf absoluten Neubauzustand gebracht und künftig ein Stück Industriegeschichte atmen.
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Ende 2025 beginnt unter anderem der Rohbau im Bestand. Hier lässt die Rock Capital Group für den bereits feststehenden Mieter neue Treppenhäuser, Aufzugsschächte, Glasaufzüge und Fenster einbauen, um die Bestandsstrukturen auf den neuesten Stand zu bringen.

Gries: „In den vergangenen Monaten haben wir mit der Denkmalschutzbehörde für das denkmalgeschützte Gebäude von Martin Dülfer unter anderem die Geometrie der neuen Fenster, schützenswerte Stuckdecken und zu erhaltende Türelemente abgestimmt.“ Bis Jahresende wird auf dem Grundstück zur Nymphenburger Straße hin die Baugrube für die zweigeschossige Tiefgarage vorbereitet, die eine Wasserhaltung erhält, während im Abschnitt an der Lothstraße eine eingeschossige Tiefgarage ohne Wasserhaltung entsteht.

Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten an der Tiefgarage beginnen umgehend die Rohbauarbeiten für das neu zu errichtende Bürogebäude an der Nymphenburgerstraße. In einer geschmackvollen und mit dem Erscheinungsbild des Denkmals harmonierenden Architektursprache entsteht hier ein Office-Highlight in allerbester Innenstadtlage und mit prominenter Präsenzlage.

„HEAVEN steht sinnbildlich für unsere Haltung, Bestehendes nicht einfach blind zu ersetzen, sondern komplett neu zu denken,“ sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Wir bewahren und entwickeln ein Stück Münchner Stadtgeschichte, das architektonisch, funktional und emotional in die Zukunft übersetzt wird.“ Das Projekt entsteht an einem geschichtsträchtigen Ort im Herzen Münchens und verbindet architektonisch beeindruckende Substanz mit neuer Arbeits- und Lebensqualität und wird den Anforderungen an echtes New-Work in Verbindung mit hoher Nachhaltigkeit gerecht. Schon jetzt wurde dieses Bemühen und die sehr hohe Qualität von HEAVEN in seiner Gesamtheit mit dem German Design Award 2026 in der Kategorie Excellent Architecture – Public ausgezeichnet.

München, 19. November 2025

Schon jetzt eine Ikone: MONACO in München gewinnt ICONIC AWARD 2025

Visionär, spektakulär – und jetzt schon zweifacher Preisträger: Das Office-Highlight MONACO der Rock Capital Group in bester Münchner Innenstadtlage ist mit dem ICONIC AWARD 2025 in der Kategorie „Concept – Visionary and Uncompleted Architecture” als Gewinner ausgezeichnet worden.

Die internationale Fachjury würdigt damit das innovative, nachhaltige und mutige Konzept des Gebäudes, das bereits in der Bauphase neue Maßstäbe setzt.

Der international renommierte Architektur- und Designpreis des German Design Council zeichnet seit über zehn Jahren wegweisende Projekte aus, die das Zusammenspiel von Architektur, Design und Innovation in den Mittelpunkt stellen. 2025 wählte die Fachjury aus mehr als 560 Einreichungen aus über 40 Ländern die überzeugendsten Arbeiten. Das MONACO ist als Portal zum Werksviertel in München, einer der spannendsten Quartier-Entwicklungen Europas, ein Aushängeschild für Nachhaltigkeit, Urbanität und New Work und beeindruckt die Jury mit seinem interdisziplinären Ansatz: Hier verbindet sich ökologisches Bewusstsein mit ästhetischer Qualität und vielfältiger Nutzbarkeit.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem ICONIC AWARD. Der Preis zu diesem frühen Zeitpunkt bestätigt unsere Vision: Das Werksviertel ist ein besonderer Standort, der auch eine besondere Architektur und Gestaltung verlangt. Der Entwurf für das MONACO stammt aus der Feder des Rotterdamer Architekturbüros MVRDV und sieht auf über 4500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne, außergewöhnlichen Office-Spaces, sondern mit verschiedenen Terrassen, Roof-Tops und versteckten Pocket-Gärten auch eine Umgebung für ein kreatives Miteinander vor“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. Und weiter: „Mit dem MONACO schaffen wir ein Gebäude, das eine Geschichte erzählt. Die recycelten Klinker beginnen mit „Es war einmal…”, das flexible Interior-Konzept entspricht modernsten Ansprüchen agiler Unternehmen und die farbenfrohe und extrem stylische Fassade mit Schindeln aus recyceltem PVC, nachhaltige Bodenbeläge aus Kork oder aufgearbeitetem Holz sowie die insektenfreundliche Außenbeleuchtung und unzählige Blühpflanzen erzählen von einer nachhaltigen Zukunft.” Materialien und Details verleihen dem MONACO eine einzigartige Identität und machen es zu einem echten Unikat in der Münchner Bürolandschaft.

Als erstes Gebäude in Deutschland überhaupt wird das MONACO mit den recycelten Kunststoffschindeln von Pretty Plastic umkleidet. – eine Materialinnovation aus den Niederlanden, gefertigt aus alten Fensterrahmen, Rohren und weiteren PVC-Reststoffen von Baustellen. Eine gelebte Blaupause für den vielbesprochenen „Cradle to Cradle-Ansatz“. Andreas Wißmeier: „Wir nehmen mit der Entscheidung für diese absolut innovative und wunderschöne Fassade und das nachhaltige Interior bewusst Mehrkosten in Kauf, um ein Zeichen zu setzen. Nur durch Mut und Umdenken kann sich Architektur weiterentwickeln und damit lebenswerte Städte für die Zukunft schaffen.”

Genau dieses Denken zeichnet das German Design Council mit den ICONIC AWARDS aus, der Architektur nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren gestalterischen Ökosystems. Das MONACO setzt nicht nur durch die Gestaltung, sondern auch mit seinen inneren Werten inklusive innovativem Immune Office-Konzept und intelligenter Energie-Planung Maßstäbe in Gesundheit, New Work und Nachhaltigkeit. Mit der Fertigstellung Ende 2027 strebt die Rock Capital Group für das MONACO höchste Auszeichnungen an: LEED Platinum, WiredScore Platinum und WELL Platinum.

Der ICONIC AWARD 2025 ist bereits die zweite bedeutende Anerkennung nach dem German Design Award 2025 für das visionäre Projekt im Münchner Werksviertel.
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München, 04. November 2025

FIRST LABS – Laborstarthilfe für Start-ups

Start von FIRST LABS: Die Rock Capital Group erweitert im Life-Science-Hub im Hallbergmooser SKYGATE ihr Konzept der Ready-to-Use-Labore speziell für Start-ups und kleinere Unternehmen.

Mit dem Konzept der Ready-to-Use-Labore hat die Rock Capital Group den Biotech- und Life-Science-Hub SKYGATE im Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos bei München zuletzt entscheidend geprägt. Allein in den vergangenen 12 Monaten hat das Unternehmen rund 6.000 Quadratmeter Lab-Offices vermietet. Nun geht die Rock Capital Group einen Schritt weiter. Der neue FIRST LABS-Ansatz schafft speziell auf die Bedürfnisse junger bzw. kleinerer Biotech- und Life-Science-Unternehmen zugeschnittene, sofort bezugs- und betriebsfertige Laborflächen. Diese sind kleinteiliger, flexibel erweiterbar und vollständig ausgestattet.

„Die Nachfrage von Start-ups nach professionell ausgestatteten und sofort nutzbaren Laborflächen hat uns regelrecht überrollt“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Mit FIRST LABS ermöglichen wir kleinen Teams einen schnellen Start – ohne Investitionen in Ausbau oder Möblierung, aber mit der Option, flexibel in weitere Flächen zu wachsen.“

NEW WORK FÜR PRÄSENZARBEITER, DIE INS LABOR MÜSSEN

FIRST LABS richten sich an Marktteilnehmer, die kleinere, abgeschlossene Labor- und Büroeinheiten benötigen, dabei aber nicht auf die Standards eines professionellen Forschungsumfelds verzichten wollen. „Eine zentrale Idee unserer Ready-to-Use-Flächen ist neben dem technischen Standard der New-Work-Ansatz. Während in vielen Branchen moderne Arbeitswelten mit Flächen für Kommunikation und Begegnung üblich sind, arbeiten viele Laboranten und Laborantinnen in Deutschland unter wesentlich schlechteren Bedingungen. Das Thema New Work hat in der Laborbranche bisher kaum stattgefunden. Das ist besonders problematisch, weil Labormitarbeitende eben nicht aus dem Home-Office arbeiten können und täglich vor Ort sind“, sagt Wißmeier mit Blick auf das SKYGATE, das die sterile Laborwelt und agiles New Work miteinander verbindet.
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TECHNISCHE AUSSTATTUNG AUF S1- UND S2-NIVEAU

Ob technische Gase, VE-Wasser, Druckluft oder leistungsfähige Lüftungs- und Kühlsysteme: Die S1- und S2-zulassungsfähigen FIRST LABS erfüllen laut Wißmeier sämtliche technischen Voraussetzungen für den sofortigen Forschungsstart. Darüber hinaus finden Mieter im Objekt verstärkte Böden für schwere Geräte wie Freezer oder Autoklaven sowie ausreichende Strommengen und Notfallsysteme.

„Mit FIRST LABS senken wir die Eintrittshürden für Start-ups erheblich“, erklärt Wißmeier weiter. „Gerade junge Unternehmen haben es meist schwer, geeignete Laborflächen zu finden, da hohe Umbaukosten und lange Mietverträge unter anderem häufig unüberwindbare Hürden darstellen.“

BAYERNS BIOTECH-HOTSPOT IM NORDEN MÜNCHENS

Das SKYGATE im Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos bei München hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem der aufstrebendsten Biotech- und Lifescience Hotspots in Bayern und Deutschland entwickelt. „Hier finden Mitarbeiter dank der guten Infrastruktur im Umfeld und der direkten Nähe zur einzigartigen o2 Surftown Munich, dem größten Surfpark Europas, zudem ein lebenswertes, spannendes Umfeld“, ergänzt Andreas Wißmeier. Die Terminals des Flughafen München sind in weniger als zehn Minuten erreichbar und das integrierte Radisson Hotel mit 212 Zimmern lässt jeden Stop-Over zum Mini-Urlaub werden.


Die Mischung zieht führende internationale Unternehmen an. In den vergangenen Monaten vermietete die Rock Capital Group Lab-Offices und Flächen an Unternehmen wie Samsung SDI Europe GmbH (1.500 qm), Tageos (700 qm), Praimera Biotech AG (600 qm), Sungrow (600 qm), Büroidee (200 qm), AMLaS (500 qm) und Plectonic Biotech (2.000 qm).
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Hallbergmoos, 28. Oktober 2025

Weltweit unter den Besten: German Design Award 2026 für Immobilienprojekt HEAVEN

Was haben das Yangjiang Cultural Center im chinesischen Yangjiang City, die Glion Arena im japanischen Kobe und das Münchner Immobilienprojekt HEAVEN (www.heaven-office.de) gemeinsam? Sie alle zählen zu den Gewinnern des German Design Award 2026 in der Kategorie Excellent Architecture – Public.

Der German Design Award zeichnet mit dem HEAVEN ein Projekt aus, das zwar derzeit noch im Bau befindlich ist – aber schon jetzt zu den wegweisenden Architekturvorhaben zählt. Im September hat die Rock Capital Group den Startschuss für die Transformation des traditionsreichen Bruckmann-Areals in der Nymphenburger Straße in München zum HEAVEN gegeben. Seitdem laufen die Bauarbeiten vor Ort unübersehbar auf Hochtouren. Die umfassende Neu- und Weiterentwicklung des ehemaligen Industriestandorts an der Nymphenburger Straße zählt zu den größten Projektentwicklungen in der Münchner Innenstadt. In den nächsten zwei Jahren entstehen auf dem Areal knapp 30.000 Quadratmeter hochmoderne und individuelle New-Work Arbeitswelten in fünf Gebäuden. Mehr als die Hälfte davon ist heute schon vermietet.

Das ausgezeichnete Business-Quartier mit seinen fünf Häusern verbindet historische Bausubstanz mit moderner Architektur. Genau diese Kombination würdigt die Jury des German Design Awards. „HEAVEN ist die komplette Neuentwicklung eines über 100 Jahre alten, bislang industriell genutzten Ensembles von Gebäuden mitten in der Stadt München hin zu einem hochmodernen Büro-Campus mit verschieden großen und in der architektonischen Ausgestaltung völlig unterschiedlichen Gebäuden“, heißt es in der Begründung der Jury.
Das Vorhaben HEAVEN vereint nach den Vorstellungen des Bauherrn zusammen mit Hilmer Sattler Architekten aus München, Neubauten und Revitalisierung zu einem klar lesbaren Ensemble mit Häusern, die unterschiedliche Wünsche und Anforderungen späterer Nutzer erfüllen und sich an verschiedene Zielgruppen richten.

HEAVEN: REVITALISIERUNG MIT GESTALTUNGSWILLEN

Mit dem German Design Award würdigt die Jury nicht nur architektonische Qualität, sondern auch den Gestaltungswillen einer neuen Arbeitskultur. „HEAVEN steht exemplarisch für den Wandel: Wo früher industrielle Produktion stattfand, entsteht nun Raum für Kreativität, Dialog und Zukunft“, sagt Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group. Für die Rock Capital Group ist der Preis ein starkes Signal pünktlich zum Bau- und Vermarktungsbeginn. „Der Central Business Distrikt zieht seit Jahren internationale Tech-Firmen wie Apple und Google an. Mit dem HEAVEN in Neuhausen-Nymphenburg können wir genau diese Nachfrage nach neuen Spitzenbüros in dieser Spitzenlage bedienen“, sagt Neumann.

ZAHLEN UND FAKTEN

  • Gesamtvolumen: ca. 30.000 m² BGF Büro/Modern Workspaces
  • Drei eigenständige Häuser sind aktuell noch verfügbar: HEAVEN ONE (Neubau, Natursteinfassade, Dachterrassen in 2. Stockwerken), HEAVEN TWO (Neubau, 3D-Fassade, 2 großzügige Dachterrassen), HEAVEN THREE (Revitalisierung, industrielles Loftgebäude, privater Garten)
  • Die denkmalgeschützte Bürovilla aus der Hand von Martin Dülfer mit den angrenzenden Gebäudeteilen ist bereits komplett an die Thüga AG vermietet
  • Mobilität & Parken: 2 Tiefgaragen, 160 Stellplätze, davon über die Hälfte elektrifizierbar, Fokus autofreier Innenbereich, zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten, auch im Innenbereich mit Duschen und Umkleiden
  • Zertifizierungen wie LEED und WiredScore Platinum werden angestrebt, die Kriterien der EU-Taxonomie werden erfüllt
  • Das bewährte Hightech Immune-Office-Konzept, das bereits im Projekt HEADS erfolgreich umgesetzt wurde, fließt in die haustechnische Planung ein
  • Konsequente Einsparung von CO2 durch Erhalt bestehender Substanzen
  • Vermietungsstand: Rund 55% bzw. 16.000 m² der Flächen sind bereits vermietet und ca. 13.500 m² sind noch verfügbar
  • ÖPNV: U-Bahn Maillingerstraße (U1) direkt vor der Tür, kurze Wege in die Innenstadt

München, 23. Oktober 2025