Das erste Bauprojekt in Deutschland mit Pretty-Plastic-Fassade: MONACO wächst aus dem Boden

Ein buchstäblich herausragender Moment: Genau im Zeitplan startet beim MONACO im Werksviertel die nächste Bauphase.

Beim Münchner Büroneubau MONACO im Münchner Werksviertel beginnt mit der Fertigstellung der Bodenplatte jetzt der Hochbau. Damit wird das Vorhaben erstmals für alle sichtbar, die das Werksviertel besuchen.

„Der Rohbau hat im Juni das Straßenniveau erreicht und wächst nun alle 25 Tage um ein Geschoss in die Höhe“, sagt Udo Peuker, Projektleiter Vermietung bei der Rock Capital Group. Beim MONACO wird erstmals in Deutschland ein wesentlicher Teil der Fassade mit recycelten Kunststoffschindeln des niederländischen Unternehmens Pretty Plastics verkleidet. Eine Blaupause für nachhaltiges Bauen und ein erlebbarer „cradle to cradle“-Ansatz für eine konsequente, abfallfreie Kreislaufwirtschaft.

Sieben Etagen auf rund 4.000 Quadratmetern Bürofläche


Auf sieben Geschossen bietet das Gebäude rund 4.000 Quadratmeter Bürofläche. Die Büroflächen sind ab etwa 600 Quadratmetern anmietbar oder lassen sich bei Bedarf als Einzelmieterhaus voll vermieten. Hinzu kommen rund 580 Quadratmeter Terrassen- und Rooftop-Flächen mit einem sensationellen Rundumblick und ein privater Pocket Garden im Erdgeschoss. Bis Herbst soll der Rohbau stehen. Dann folgt der Innenausbau, im Herbst 2027 ist die komplette Fertigstellung vorgesehen.

Peter G. Neumann, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group: „Das Werksviertel ist einer der wenigen Standorte in Deutschland, an dem ein so außergewöhnliches Gebäude wie das MONACO funktioniert. Das gesamte Quartier lebt von Kreativität und dem Wechselspiel aus Bestand und mutiger Architektur. Die Nachfrage nach modernsten New-Work-Flächen in dieser Lage ist groß und wir bauen genau das, was der anspruchsvolle Markt sucht.“

Deutschlands erste Pretty-Plastic-Fassade


Während das MONACO nach oben wächst, laufen parallel die letzten Vorbereitungen für die Fassade, das markanteste Merkmal des Gebäudes. Fast 12.000 Schindeln in sieben Farbtönen, von Hellgrau über drei Grüntöne bis zu Bronze, Mauve und Lilac, sollen in einer Rautenstruktur angebracht werden. Das Material, recycelte Fensterrahmen, Rohre und PVC-Reststoffe von Baustellen, stammt aus den Niederlanden und folgt konsequent dem Nachhaltigkeits-Prinzip. Jede Schindel ist durch den Herstellungsprozess individuell marmoriert und lässt sich bis zu achtmal recyceln.



Zahlen und Fakten:

▪ Helmut-Dietl-Straße 7, Werksviertel am Ostbahnhof, München

▪ Architekt: MVRDV

▪ Baubeginn: Frühjahr 2025

▪ Geplante Fertigstellung: Drittes Quartal 2027

▪ Ca. 4.000 Quadratmeter Bürofläche

▪ Teilbar ab ca. 600 Quadratmeter 

▪ Ca. 580 Quadratmeter Terrassen und Rooftop-Flächen

▪ Tiefgarage

▪ Fahrradstellplätze mit Duschen

▪ 11.993 Pretty-Plastic Schindeln

▪ WiredScore Platinum Zertifikat 

▪ German Design Award 2025

▪ ICONIC Award 2025 – Kategorie ‚Concept – Visionary and Uncompleted Architecture‘

▪ Erstes Immune-Office Gebäude direkt in München 

München, 11. Juni 2026

Rock Capital Group gewinnt CIC Hospitality aus Norwegen als Betreiber für das 212-Zimmer-Hotel im SKYGATE 

CIC Hospitality betreibt ab sofort das Flightgate Munich Airport Hotel, a member of Radisson Individuals.

Das Hotel mit 212 Zimmern befindet sich im renommierten Immobilienkomplex SKYGATE in Hallbergmoos, den der Grünwalder Immobilienentwickler Rock Capital Group zu einem höchst erfolgreichen Mixed-Use-, Biotech- und Life-Science-Hub entwickelt hat. Mit dem Mietvertragsabschluss ist der Rock Capital Group nach dem MOOONS in Frankfurt darüber hinaus der zweite große Hoteldeal innerhalb von nur zwei Wochen gelungen.

Das Hotel Flightgate wird unter der renommierten und weltweit bekannten Marke Radisson und mit einem langjährigen Pachtvertrag betrieben. Es ist das erste Hotel von CIC Hospitality in Deutschland und befindet sich in der Nähe des Flughafens München, der 2025 insgesamt 43,4 Millionen Passagiere verzeichnete und damit das höchste absolute Passagierwachstum aller Flughäfen im deutschsprachigen Raum erzielt hat. CIC als erfahrener Betreiber legt einen besonderen Fokus auf den Service für die Gäste und wird darüber hinaus auch die öffentlichen Bereiche des Hotels mit dem besonderen Spirit der CIC-Hotels erfüllen.

„Deutschland ist ein Markt, auf den wir uns sorgfältig vorbereitet haben, und das Flightgate ist der richtige Einstiegspunkt. Der Flughafen München ist einer der stärksten Luftfahrt-Hubs Europas mit ganzjähriger Nachfrage. Genau diese Art von Standort passt zu unserem Modell, und hier können wir einen messbaren operativen Unterschied machen”, sagt Matthias Tanski, CEO bei CIC Hospitality.

„Die Übernahme des Pachtvertrags ist ein eindrucksvoller Beweis für die harten und weichen Standortfaktoren, die der Komplex SKYGATE bietet. CIC Hospitality ist mit seinem technologiegestützten Ansatz und der Servicezentrierung der ideale Partner für das Flightgate, das sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Business-Knotenpunkt für internationale Geschäftskontakte entwickelt hat. Auch für unsere vielen Mieter und deren vielfach internationalen Gäste aus der Biotech-, Tech- und Life-Science-Branche ist ein gut geführtes Hotel direkt im Gebäude ein absoluter Standortvorteil. Für zukünftige Nutzer, die sich für die noch wenigen freien Büro- und Laborflächen interessieren, ist das Hotel im Haus ebenfalls ein echtes Asset“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer, Rock Capital Group. 

Das Flightgate Munich Airport Hotel ist Teil von Radisson Individuals – einer Marke, die seit ihrer Einführung 2020 weltweit auf über 120 Hotels in Betrieb und Entwicklung angewachsen ist. Deutschland ist ein strategischer Fokusmarkt für die Radisson Hotel Group, die derzeit 90 Hotels in Betrieb und Entwicklung in der DACH-Region zählt und bis 2030 die Marke von 100 Hotels überschreiten will.

„Wir freuen uns, das Flightgate Munich Airport Hotel in der Radisson Individuals Familie willkommen zu heißen. Diese Ergänzung unterstreicht unser anhaltendes Wachstum in Deutschland und der DACH-Region. Mit seiner starken Flughafenlage und dem erfahrenen neuen Betreiber CIC Hospitality ist das Hotel bestens positioniert, um ein unverwechselbares Gästeerlebnis zu bieten, unterstützt durch die Reichweite und Standards der Radisson Hotel Group”, sagt Joep Peeters, Chief Operating Officer Franchise EMEA, Radisson Hotel Group.

IC Hospitality betreibt derzeit rund 30 Hotels in Norwegen, Schweden und Dänemark. Mit dem Flightgate expandiert CIC in ein viertes Land. Ein zweites deutsches Hotel, Mercure Living Heide in Schleswig-Holstein, soll später in diesem Jahr eröffnen. Für die Rock Capital Group war das Team von JLL Hotels München erneut beratend tätig.

München/Hallbergmoos/Oslo, 21. Mai 2026

Münchner Bodenschatz: Mehr als 100.000 historische Pflastersteine machen fünf Gebäude in Neuhausen zur lebendigen Einheit

Die Rock Capital Group setzt beim HEAVEN-Quartier in München auf 3.460 Quadratmeter historische Pflastersteine als verbindendes Element – ein Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Handwerk und Geschichte.

Sehen, Fühlen, Hören: Tausende historische Pflastersteine werden bei dem Großprojekt in der Nymphenburger Straße im Münchner Stadtteil Neuhausen zum multisensorischen Erlebnis. Dort transformiert die Rock Capital Group mit dem HEAVEN ein altes Areal in ein nachhaltiges, urbanes Business-Quartier mit drei Bestandsgebäuden und zwei Neubauten. „Wir wollen die Geschichte des Ortes bewusst sichtbar machen und weitererzählen“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group. Damit das gelingt, hat das renommierte Landschaftsarchitekturbüro Mahl Gebhard Konzepte einen besonderen Gestaltungsplan entwickelt. Es bezieht sich nicht nur – wie sonst oft üblich – auf die Gebäude, sondern explizit ebenso auf die Außenbereiche, die keine Nebenschauplätze sein sollen.


Boden als verbindendes Herz des Quartiers
Während jedes der fünf Gebäude im Quartier durch die individuelle Fassadengestaltung seinen eigenen architektonischen Mantel hat, sind es die wiederverwendeten historischen Pflastersteine, die das gesamte Areal zu einer zusammenhängenden Einheit machen. Sie strukturieren die Freiräume und Wege, Aufenthaltsbereiche sowie Grünflächen und verbinden sie räumlich miteinander. Damit wird der Boden klarer als strukturierendes Freiraumelement positioniert und nicht wie oft üblich, nur als verbindende Fläche. „Die unterschiedliche Wahrnehmung von Fassade und Boden verleiht dem Quartier eine besondere Tiefe, die weit über die visuelle Architektur hinausgeht“, schwärmt Korbinian Pröckl, Asset Manager bei der Rock Capital Group. Die Fassaden sind primär visuell, während der Boden multisensoriell durch Haptik, Akustik und Optik erlebbar ist. Die Fassade der 1896 erbauten Dülfer-Jugendstilvilla im Herzen des Areals schlägt einen Bogen aus dem letzten Jahrhundert in die Gegenwart. Pröckl: „Es ist erstaunlich, dass Bodengestaltung in Außenbereichen oftmals keinen größeren Stellenwert genießt. Gerade bei historischen Belägen stellen sich so viele Fragen. Wie haben Schuhe und Pferdehufe früher darauf geklungen? Wie war der Hall im Quartier? Wie läuft es sich heute darauf und wie fühlt es sich an? Wie verändert sich der Belag zu verschiedenen Tageszeiten und bei Wettereinflüssen? Die Antworten auf diese Fragen prägen die Identität eines Quartiers. Diese Qualität wollen wir beim HEAVEN heben“, sagt er.

Deswegen hat sich die Rock Capital Group nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit entschieden, den vorhandenen Bodenschatz aufzubereiten. Die historischen Pflastersteine vor dem ursprünglichen Verlagsgebäude wurden sorgfältig entnommen und werden derzeit aufbereitet, bevor sie wieder verlegt werden. Dennoch bleibt die Qualität der historischen Abnutzung erhalten, was einen ganz besonderen Charme hat. Bei einer Fläche von rund 3.460 Quadratmetern erfordert dies aufwendige Handarbeit und höchste Präzision. Pflastersteine zählen zu den ältesten Bauformen der Stadtgestaltung. Sie gehören zu den traditionsreichsten Elementen des Städtebaus und prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild historischer Stadtkerne. Das HEAVEN knüpft bewusst an diese Tradition an. „Die komplexe Aufgabe des Projekts liegt in der behutsamen Entnahme der historischen Steine vor Beginn der Tiefbauarbeiten, ihrer Aufbereitung und Qualitätsprüfung sowie der fachgerechten Wiederverlegung“, erklärt Franziska Pfläging, Landschaftsarchitektin bei Mahl Gebhard Konzepte. „Die Pflastersteine sind nicht streng geometrisch, sondern organisch geführt und verknüpfen Wege, Plätze und Grünräume zu einem fließenden, natürlichen Gesamtraum, der Bewegung und Aufenthalt gleichermaßen ermöglicht.“ Organisch meint in diesem Fall sowohl die geschwungene Formgebung als auch die Art, alte und neue Elemente miteinander zu verschmelzen.

Mehr als 150 Jahre Haltbarkeit
Während Asphalt- oder Betonflächen nach 20 bis 40 Jahren großflächig saniert werden müssen, können hochwertige Pflastersteine weit über 150 Jahre halten. Es muss kein neues Material gewonnen werden, was ökologisch sinnvoll ist und die graue Energie minimiert. Die Wiederverwendung der historischen Steine spart nicht nur Ressourcen, sondern garantiert auch außergewöhnliche Dauerhaftigkeit.

Gepflasterte Bodenflächen sind so aufgebaut, dass Regenwasser durch die Fugen versickern kann. Das entlastet die Kanalisation, fördert die lokale Grundwasserneubildung und trägt zur Klimaresilienz des Quartiers bei. Beschädigte Steine lassen sich einzeln austauschen.
Pfläging: „Die historischen Pflastersteine bringen ihre Geschichte sichtbar mit – Abnutzungsspuren, Farbvariationen und kleinere Unvollkommenheiten. Diese werden als gestalterische Ressource verstanden, die dem Freiraum Authentizität, Tiefe und Charakter verleiht und sich erst durch Nutzung, Bewegung und Aufenthalt im Alltag vollständig entfaltet. Die Kombination aus alten Steinen und neuer Fassade schafft eine einzigartige belebende Atmosphäre, die weder rein historisch noch komplett modern ist.“

Grünräume und Vegetation als lebendige Ergänzung
Die Pflastersteine allein sind jedoch nur ein Teil der Außenflächengestaltung. Ergänzt wird das Pflasterkonzept durch sorgfältig platzierte Bäume, mehrschichtige Staudenpflanzungen und Grünflächen. „Diese grünen Elemente durchbrechen die Härte des Steins und sorgen für Aufenthaltsqualität“, erklärt Pfläging. Vom Innenhof bis zu den Dachterrassen finden sich künftig Grünflächen, die die organischen Formen der Steine fortführen. Dazu wandern die Schatten der künftigen Bäume lebendig durchs Quartier und sorgen für Abkühlung. Mehrschichtige Staudenbeete mit wechselnden Blühaspekten bringen über die Jahreszeiten Farbe in das Areal und fördern gleichzeitig die urbane Biodiversität.

Andreas Wißmeier: „Die großflächigen, gärtnerisch gestalteten Dachterrassen auf den verschiedenen Gebäuden sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Variabel möblierbar dienen sie als Meeting-Zonen und Rückzugsräume, als Fläche für Unternehmensevents, Teambuilding-Maßnahmen oder Sommerfeste.“ Diese Strategie bindet CO2, hält Regenwasser und reduziert Hitzeinseln. Vor allem aber entstehen so im Quartier zusätzlich nutzbare Flächen ohne weitere Bodenversiegelung.

Sensorisches Erleben
Der Boden aktiviert mindestens drei Sinne gleichzeitig – die optische Wahrnehmung des Musters, das haptische Erleben unter den Füßen und die akustische Dimension durch die Geräusche. Jeder Schritt auf dem Pflaster erzeugt einen charakteristischen Klang. Das rhythmische Klackern von Absätzen, das gedämpfte Abrollen von Sneakern und das Rollen von Fahrrädern oder Rollkoffern schafft eine akustische Kulisse, die typisch für urbane Freiräume ist und sich deutlich vom stummen Asphalt unterscheidet. Unterschiedliche Verlegmuster und Steinformate erzeugen verschiedene Laufgefühle – von uneben über rau bis hin zu glatt. Die Muster und Formate werden gezielt genutzt, um bewegungsintensive Wege von ruhigeren Aufenthalts- und Platzbereichen zu unterscheiden. Das macht das Gehen zu einem bewussten, sinnlichen Erlebnis. Dazu verändern Pflastersteine ihr Erscheinungsbild drastisch je nach Lichteinfall, Wetterlage und Jahreszeit. Der Boden wird zu einer lebendigen, sich wandelnden Komponente des Quartiers, die nie gleich aussieht. Hellere Steine bleiben im Sommer kühler und schaffen angenehmere Aufenthaltsbereiche, während dunklere Bereiche Wärme speichern.

München, 19. Mai 2026

Rock Capital Group gewinnt die Münchner MHP Hotel AG mit MOOONS als Pächter

Erstes MOOONS Hotel in Deutschland in Bestlage Frankfurts / Über 200 Zimmer mit Full-Service-F&B-Angebot / Eröffnung für 2029 geplant – langfristiger Pachtvertrag mit Rock Capital Group geschlossen.

Die Rock Capital Group GmbH hat heute einen langfristigen Pachtvertrag mit der MHP Hotel AG für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet. Das neue Hotel unter der Eigenmarke MOOONS entsteht in zentraler Lage in der Stiftstraße 30, am Eschenheimer Tor und soll 2029 eröffnen.
Die Rock Capital Group, Projektentwickler mit Sitz in Grünwald bei München, konvertiert dafür eine Büroimmobilie in ein Hotel und erweitert das Objekt im Zuge einer umfassenden Revitalisierung um zwei zusätzliche Etagen. Die architektonische Planung verantwortet TLBS Architekten, das Interior Design stammt vom Münchner Architektur- und Designstudio Hildmannwilke.

Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group: 
„Wir freuen uns außerordentlich, mit der MHP und ihrer innovativen Hotelmarke MOOONS einen hochkarätigen Partner für unser innerstädtisches Grundstück in Frankfurt gewonnen zu haben. Besonders stolz macht uns, dass wir damit den ersten Standort der Marke in Deutschland nach dem erfolgreichen Start in Wien realisieren. Durch den Abschluss dieses langfristigen Mietvertrags begleiten wir die ambitionierte Deutschland-Expansion eines starken Partners und setzen gleichzeitig ein klares Zeichen für die Attraktivität unseres Standorts. Das MOOONS-Konzept passt mit seinem modernen Lifestyle-Anspruch perfekt in das pulsierende Herz der Mainmetropole.“

Christian Lealahabumrung, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group, ergänzt: „Die Partnerschaft mit MHP ist für uns ein Meilenstein in der Entwicklung dieses zentralen Frankfurter Standorts. Dass sich die Marke MOOONS nach ihrem Erfolg in Wien nun für unser Projekt als ersten Standort in Deutschland entschieden hat, bestätigt die erstklassige Qualität und Lage des Grundstücks. Wir freuen uns sehr, diese Premiere gemeinsam mit einem so starken Partner zu realisieren und damit den Startschuss für die Expansion eines wegweisenden Hotelkonzepts im deutschen Markt zu geben.“

Das MOOONS Frankfurt mit deutlich über 200 Zimmern wird im Upscale-Segment positioniert und kombiniert ein designorientiertes Boutique-Lifestyle-Konzept mit Full-Service-Angebot mit einem effizienten, skalierbaren Betriebsmodell. Neben einem Fitnessbereich ist eine öffentlich zugängliche Bar mit integriertem F&B-Konzept vorgesehen.

Mit MOOONS baut MHP eine eigenständige, skalierbare Markenplattform im europäischen Boutique-Lifestyle-Segment auf. Das Konzept kombiniert ein designorientiertes Gästeerlebnis mit einer schlanken Kostenstruktur und hoher operativer Effizienz. Ein zentrales Element sind intelligente Zimmerlayouts, die sich flexibel in unterschiedliche Gebäudestrukturen integrieren lassen – ein Vorteil insbesondere bei Revitalisierungs- und Umnutzungsprojekten.

NEUES RAUM- UND ZIMMERKONZEPT IN FRANKFURT
Das Zimmerkonzept für Frankfurt stellt eine Weiterentwicklung des Wiener Standorts dar: Im Mittelpunkt steht ein hochwertiges Schlafkonzept mit Fokus auf Komfort und Funktionalität. Das ikonische Design des MOOONS Vienna wird dabei neu interpretiert und an die architektonischen Gegebenheiten angepasst. Runde Fenster, ein prägendes Element in Wien, sind nicht zwingend Bestandteil zukünftiger Projekte und werden durch flexible Designlösungen ersetzt.

F&B ALS INTEGRALER BESTANDTEIL DES MARKENERLEBNISSES
Ein wesentlicher Markenkern des MOOONS-Konzepts ist das Food-&-Beverage-Angebot. Das Angebot umfasst überwiegend vegetarische und vegane Speisen auf Bio-Basis sowie eine kuratierte Getränkekarte und ist sowohl für Hotelgäste als auch für lokale Besucher konzipiert.

FRANKFURT ALS STRATEGISCHER SCHLÜSSELMARKT
Frankfurt am Main zählt zu den führenden Finanz- und Wirtschaftsstandorten Europas und bietet mit seiner internationalen Nachfrage im Geschäfts- und Freizeitreisesegment ideale Voraussetzungen für die Marke MOOONS. Die zentrale Lage am Eschenheimer Tor ermöglicht eine optimale Anbindung und hohe Sichtbarkeit.

ÜBER MHP HOTEL AG 
Die MHP Hotel AG ist eine unabhängige deutsche Hotel-Investment- und Management-Plattform mit Sitz in München. Die im Jahr 2012 gegründete Gruppe entwickelt innovative Betreiberkonzepte für Hotels im Premium-Segment, die sich im Besitz namhafter Investoren befinden, und ist Franchisenehmer internationaler Hotelgruppen wie Marriott International, Hilton und Hyatt. MHP versteht sich als partnerschaftliches Bindeglied zwischen Franchisegebern, Immobilieninvestoren, Hotelgästen und Mitarbeitenden.

Aktuell gehören die Le Méridien Hotels in Hamburg, Stuttgart, München und Wien, das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel, das Hotel Luc, Autograph Collection, in Berlin, das JW Marriott Hotel Frankfurt, das Basel Marriott Hotel, der Koenigshof, a Luxury Collection Hotel, Munich, das Hyatt Regency Vienna sowie das Conrad Hamburg zum Portfolio. Ende 2021 startete mit dem MOOONS Vienna das erste Hotel unter der Eigenmarke MOOONS. Mit dem geplanten MOOONS Frankfurt (Eröffnung voraussichtlich 2029) wird die Marke erstmals nach Deutschland expandiert. Darüber hinaus erweitert MHP seine Präsenz in Wien mit dem künftigen Sheraton Vienna (ab Anfang 2027). Die Eröffnung eines Autograph Collection Hotels im Stuttgarter Schlossgartenquartier ist für 2028 vorgesehen.

Neben dem Übernachtungsbetrieb realisiert MHP innovative Gastronomiekonzepte, die den jeweiligen Hotels ihre individuelle Note verleihen und auch am lokalen Markt erfolgreich positioniert sind. Verlässlichkeit, Individualität und kurze Entscheidungswege auf Basis mittelständischer Strukturen bilden das Fundament für hohe Gäste- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie nachhaltige Profitabilität. www.mhphotels.com

München, 6. Mai 2026

Mehr als Schafe zwischen Konzernen und Konzerten

Das Werksviertel in München tanzt auf der Linie zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Quartier gilt europaweit als Paradebeispiel, sich neu zu erfinden, ohne sich zu verlieren. Der Spagat gelingt aus ähnlichen Gründen wie in Kopenhagens Nordhavn oder bei der Linzer Tabakfabrik.

Industriegelände, Knödelfabrik, Ölmühle, später Kunstpark Ost und Partymeile, dann Kultfabrik und heute urbanes Quartier mit Büros, Kultur, Gastronomie und sogar einem Riesenrad. Das Areal im Münchner Osten hat viele Leben hinter sich und erfindet sich seit über 120 Jahren immer wieder neu. Am Eingang des gefragten Quartiers, in dem heute mehr als 7.000 Menschen arbeiten, entwickelt und errichtet die Rock Capital Group mit dem Bürogebäude MONACO derzeit ein Projekt, das den Charakter des Viertels mit internationaler Formensprache aus der Feder des renommierten Büros MVRDV und einer spektakulären Fassade aus recycelten Baustellenabfällen weiterdenkt. Es steht damit exemplarisch für den Drahtseilakt des Quartierswachstums.

„Das Werksviertel ist kein Reißbrettprojekt“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Es zeigt, dass Quartiersentwicklung nur dann funktioniert, wenn man den Geist eines Ortes ernst nimmt – und ihn nicht durch Beliebigkeit ersetzt.“ Was das heißt, sehen Interessierte am besten auf dem Dach eines Bürohauses, auf dem seit Jahren Schafe leben. Die Firmen und Gestalter geben sich viel Mühe, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit gleichberechtigt zu betrachten.

Architektur: Wo München besonders mutig ist
„Ein wesentlicher Impulsgeber ist die für München ungewöhnlich lebendige Architektur“, sagt Udo Peuker von der Rock Capital Group mit Blick auf die bestehenden Nachbargebäude. Die niederländischen Architekten MVRDV haben bereits das WERK12 entworfen, einen vielfach ausgezeichneten Bau mit ikonischen Riesenlettern. Aahhh, Oh, Puh sind an der Fassade zu lesen. Die preisgekrönten Architekten legen mit dem MONACO noch eine Schippe drauf. Das Neubauprojekt übersetzt die Haltung des Werksviertels in ein Konzept, das „Work“ und „Play“ architektonisch trennt und zugleich verschränkt: Ein kompakter Arbeits-Block mit wiederverwendeten, teils über 100 Jahre alten Klinkersteinen trifft auf einen spielerischen Part mit bunten Pretty-Plastic-Schindeln aus Recyclingkunststoff, die erstmals in dieser Größenordnung in Deutschland verbaut werden und die das Prinzip „Cradle to Cradle“ erlebbar machen. Dazu gibt es Terrassen, Balkone und einen Pocket-Garden – ein Office, das Dialogräume statt Flurinseln schafft.

„Mit dem MONACO wollen wir ein Haus bauen, das den Geist des Werksviertels weiterschreibt“, erklärt Andreas Wißmeier. Sein Kollege Udo Peuker pflichtet bei: „Das Erfolgsgeheimnis des Werksviertels liegt vor allem in der Bereitschaft, Geschichte nicht zu tilgen, sondern zu transformieren.“ Wer heute durch den Distrikt schlendert, spürt dies unter den Schuhsohlen: alte Gleise, rostige Schienen, Fassaden mit Narben.

Zwischen Leidenschaft und Kalkül
Der dänische Architekt Mads Mandrup-Hansen vom Büro C.F. Møller, das im Werksviertel zwei Gebäude entworfen hat, sieht in dieser Echtheit die besondere Kraft des Ortes: „Die Nähe zur Geschichte und die Offenheit der neuen Architektur schaffen eine lebendige Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wir wollten mit unserem letzten Entwurf hier ein Gebäude schaffen, das sich anfühlt, als wäre es schon immer Teil des Viertels gewesen – roh, robust und offen für Begegnung.“

Europaweite Parallelen sind selten
In München ist internationalen und lokalen Architekten und Entwicklern gelungen, was nur an wenigen Orten Europas glückt. In Kopenhagens Neo-Quartier Nordhavn läuft seit 2009 die Transformation vom Containerhafen zu einem CO₂-neutralen Viertel mit 40.000 Arbeitsplätzen und ebenso vielen Bewohnern. Die Idee: eine „Five-Minute City“ – jeder Mensch soll innerhalb von fünf Gehminuten alles erreichen, was er zum Leben braucht: Arbeit, Einkauf, Freizeit, Bildung.
Nordhavn ist ähnlich wie das Werksviertel lernende Stadtstruktur. Zwischen Wasserflächen, alten Silos und neuen Holzbauten entsteht eine Atmosphäre, die an das Werksviertel erinnert – nur maritimer, nordischer. Die Stadt Kopenhagen und die staatliche Entwicklungsgesellschaft teilen sich die Verantwortung, was Planungssicherheit mit öffentlichem Nutzen verbindet. Historische Schichten werden integriert, Altbauten bleiben Teil der neuen Identität. Die Mischung aus sozialer Vielfalt, klimagerechter Mobilität und kultureller Offenheit macht Nordhavn zu einem europäischen Vorbild – und zu einem Spiegel dessen, was sich gerade in München etabliert: ein Viertel, das sich selbst immer wieder neu erfindet.

Positivbeispiel Linz: Besser als die Geschichte
Weiter südlich, im oberösterreichischen Linz, hat die Tabakfabrik einen ähnlichen Wandel vollzogen. Wo früher Zigaretten produziert wurden, schlägt heute das Herz der Kreativwirtschaft. In den denkmalgeschützten Hallen arbeiten rund 250 Unternehmen und 1.800 Menschen – mehr als zu Industriezeiten. Das Areal versteht sich als Labor und Resonanzraum: ein Ort, der Experimente erlaubt, Fehler zulässt und Innovation fördert.

Die Transformation verlief wie in München schrittweise – von der kulturellen Zwischennutzung mit Konzerten, Pop-up-Märkten und Ausstellungen hin zur dauerhaften Ansiedlung von Start-ups, Designbüros und Bildungseinrichtungen. Entscheidend war nicht ein Masterplan, sondern eine organische Entwicklung, getragen von Partizipation und Gemeinschaft. Eine Studie bezeichnet die Tabakfabrik als „ökonomisches Biotop der Diversität“.

Das Prinzip der Kuratierung
Analog dazu könnte man das Werksviertel München als Biotop der Kuratoren bezeichnen. Die OTEC, ein Eigentümer vor Ort, beschäftigt Dutzende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Ort tagtäglich zu einem besonderen Erlebnis machen. Sie planen Festivals, Lesungen, Atelier-Tage, Kinder- und Jugendfestivals. Dreimal im Jahr lädt der Bestandshalter alle Mieter – genannt „Siedler“ – zu Festen ein, bei denen sich Kreative, Konzerne, Handwerker, Gastronomen und die diversen kulturellen und sozialen Einrichtungen begegnen.

Für viele Menschen vor Ort steckt im Werksviertel ein Stück Philosophie – im sokratischen Sinn der Lebenskunst. Die Frage, was ein gutes Leben ausmacht, zieht sich wie ein Leitmotiv durch die Arbeit im Quartier. Es geht weniger um Perfektion oder Planerfüllung als vielmehr um das Entdecken, Erfahren, Scheitern und Wiederanfangen. Also genau das, was die Griechen einst als „Eudaimonia“ beschrieben: das gelingende Leben.

Ein Viertel lebt und atmet
In Zeiten, in denen viele Stadtquartiere wie geleckte Kulissen wirken, bleibt das Münchner Werksviertel auch 2026 trotz seiner Neubauten ein atmender Organismus. Während andere Areale nach Corona zu kämpfen haben, ist das Werksviertel belebt wie nie. Cafés sind voll, Veranstaltungen ausgebucht, Firmen nutzen Dachterrassen als Meeting-Spaces. Kunst und Kommerz existieren im Dialog. Das passt nach Aussagen von Maklern zu den Bedürfnissen vieler Unternehmen. „Wir sehen bei den von uns betreuten Gesuchen einen klaren Shift im Anforderungsprofil – weg von der reinen Erreichbarkeit für die Mitarbeiter hin zu lebendigen Quartieren mit Mehrwert. Das Werksviertel als 24-Stunden-Quartier steht bei Unternehmen anhaltend hoch im Kurs“, sagt Martin Riedl, Geschäftsführer von IGENUS Immobilien.

Unternehmen profitieren ganz nebenbei von der Lebendigkeit und Attraktivität des Standorts. „Die Anwesenheitsquote bei mehreren Büromietern ist die höchste in Deutschland“, zitiert Andreas Wißmeier von der Rock Capital Group mehrere andere Eigentümer, die bereits Flächen vor Ort vermieten.

München, 05. Mai 2026

HEADS: ARM erweitert Münchner Standort

ARM, das Unternehmen, das die Zukunft des Computing gestaltet, erweitert bereits 18 Monate nach seinem Einzug seine Flächen um 1.200 Quadratmeter – und bestätigt damit erneut die Qualität des Standorts HEADS.

Wachstum braucht Raum: Das britische Technologieunternehmen ARM erweitert seine Mietflächen im Bürogebäude HEADS in Aschheim bei München von 1.800 auf jetzt 3.000 Quadratmeter. Rund anderthalb Jahre nach dem Einzug reagiert es damit auf den steigenden Flächenbedarf – und bekennt sich zum Standort.

„Mit der Erweiterung der Flächen bekräftigt der Mieter seine langfristige Partnerschaft mit dem HEADS. Die Entscheidung zeigt, dass hochwertige Arbeitswelten heute zu einem entscheidenden Faktor für Wachstum, Mitarbeiterbindung und Innovationskraft geworden sind“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group.

Das HEADS wurde gezielt als Antwort auf die veränderten Anforderungen der Arbeitswelt entwickelt. Der Bürokomplex verbindet moderne Architektur mit einem ganzheitlichen New-Work-Konzept, das Produktivität, Gesundheit und Austausch miteinander verknüpft. Konkret finden mietende Unternehmen und deren Mitarbeitende in dem mehr als 40.000 Quadratmeter großen Ökosystem beispielsweise High-End-Konferenzräume, begrünte Atrien, das hauseigene Restaurant „Hungry HEADS“, eine hauseigene Kita und sogar einen Yoga-Raum.

Inspiriert von diesem Umfeld zeichnen sich die Büroräume von ARM durch Dachterrassen aus, die einen Blick bis in die Alpen bieten. Im Inneren sorgt ein hoher Glasanteil für natürliche Transparenz und bestes Licht und fördert die Sichtbeziehung zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen. Unterstützt wird die Raumdynamik durch ein abgestimmtes Farbkonzept, das das Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördert sowie die Innovationskraft und Dynamik von Arm widerspiegelt. Das geräumige Workcafé bildet hierbei das Herzstück der ARM-Büroflächen. Hier treffen sich Mitarbeitende aller Abteilungen, um in entspannter Atmosphäre zu arbeiten, sich auszutauschen oder gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Mit einem eigenen Multifaith-Raum für Stille und Meditation sowie barrierefreien Zugängen in allen Bürobereichen unterstreicht ARM sein Engagement für Diversität und Inklusion. Der Raum steht allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit offen und bietet einen Ort für persönliche Rückzugs- und Reflexionsphasen im Arbeitsalltag. Die barrierefreie Gestaltung der Büro- und Sanitärflächen stellt sicher, dass sich alle Mitarbeitenden uneingeschränkt und selbstständig in den Räumlichkeiten bewegen können.

Die Entscheidung zur Flächenerweiterung unterstreicht die Rolle des HEADS als skalierbare Plattform für international agierende Unternehmen. Offene Raumstrukturen erlauben unterschiedliche Raumsituationen. Eine durchdachte Flächenlogik fördert je nach Bedarf Zusammenarbeit, Konzentration und informelle Kommunikation gleichermaßen. Damit entsteht ein Arbeitsumfeld mit Aufenthaltsqualität, das nicht nur den aktuellen Bedarf abdeckt, sondern gleichzeitig Raum für zukünftiges Wachstum bietet. „Das HEADS positioniert sich als Adresse für Unternehmen, die ihre Arbeitswelt strategisch weiterentwickeln – und dabei Raum für Zukunft suchen“, sagt Wißmeier.

Dass dieses Konzept international überzeugt, belegen zahlreiche Auszeichnungen: Das HEADS wurde unter anderem mit dem ICONIC Award, dem iF DESIGN AWARD, dem German Design Award, dem Best Workspaces Award sowie dem Real Estate Architecture Award prämiert. Die Jurys würdigten insbesondere die ganzheitliche Innenarchitektur, die Arbeit und Wohlbefinden in Einklang bringt und Architektur als Teil eines größeren gestalterischen Ökosystems versteht.

München-Aschheim, 28. April 2026