Expansionskurs: Plectonic Biotech GmbH wächst mit weiteren 700 m² im SKYGATE

Nur ein halbes Jahr nach dem Einzug erweitert das deutsche Biotech-Unternehmen seine Laborflächen um weitere 700 Quadratmeter auf nun über 2.000 Quadratmeter.

München-Hallbergmoos, 27. März 2025. Innovation durch Inspiration. Erfolgsgeschichten made in Germany machen Mut und motivieren. Besonders der SKYGATE Campus der Rock Capital Group in Hallbergmoos bei München entwickelt sich anhaltend zu einem bemerkenswerten Standort für aufstrebende Visionäre. Allen voran: die Plectonic Biotech GmbH, ein von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIN-D) gefördertes Unternehmen. Nur ein halbes Jahr nach dem Einzug erweitert das deutsche Biotech-Unternehmen seine Laborflächen um weitere 700 Quadratmeter auf nun über 2.000 Quadratmeter.

Flexibilität plus Forschung: Das ist die Formel, die in der von der Rock Capital Group entwickelten Immobilie SKYGATE greift und sie zum gefragten Standort für expandierende HealthCare-, Biotech-und LifeScience Unternehmen macht. „Das SKYGATE-Konzept mit variablen New Work-Offices und modernsten Laborflächen erlaubt es uns, schnell auf den Bedarf unserer Mieter reagieren zu können“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Die dynamische Entwicklung des Biotech-Sektors zeigt, wie wichtig es ist, innovative Unternehmen bei ihrer Expansion schnell und unbürokratisch zu unterstützen.“

Plectonic Biotech will die Krebsbehandlung revolutionieren und arbeitet daran, hochspezifische Therapien mit Hilfe von DNA-Nanotechnologie zu entwickeln. Dr. Klaus Wagenbauer, Gründer und CEO des Unternehmens: „Die Erweiterung unserer Flächen ist ein logischer Schritt in unserem dynamischen Wachstumsprozess. Das SKYGATE bietet uns nicht nur modernste Laborinfrastruktur, sondern auch die Möglichkeit, unsere Forschung zu intensivieren und sukzessive zu wachsen. Eine Option, die uns von Anfang an überzeugt hat.“

Biotech-Forschung im Jahr 2025 bedeutet dabei mehr als lediglich Flächen für Labore. Die Kombination aus hochwertigen Laboren und attraktiver New-Work-Arbeitsumgebung unterstützt innovative Unternehmen dabei, Spitzenkräfte zu gewinnen und zu halten. Der Standort bietet neben exzellenter Anbindung eine inspirierende Nachbarschaft. Die Rock Capital Group entwickelt nur wenige Schritte entfernt mit dem HYBRID ONE ein Immune Office plus Gastronomie, Showrooms, Einzelhandel und weiteren Laborflächen, die sich direkt an der größten künstliche Surfwelle Europas befinden, der O2 Surftown MUC. Nach dem Motto Ora et labora verbinden das SKYGATE und auch das HYBRIDE ONE in Hallbergmoos modernes Arbeiten und einzigartige Freizeitmöglichkeiten.
Die Rock Capital Group reagiert mit beiden Immobilien auf die anhaltend hohe Nachfrage nach spezialisierten Laborflächen im Großraum München. Andreas Wißmeier: „Wir freuen uns, dass wir mit Projekten wie dem SKYGATE und dem HYBRID ONE dazu beitragen, den Münchner Biotech-Standort zu stärken und eine hochmoderne Forschungsinfrastruktur bieten können. Unser Engagement beweist, dass dadurch zukunftsweisende Unternehmen wie Plectonic Biotech positive Impulse setzen und an einer deutschen Erfolgsgeschichte schreiben.“

Über Plectonic Biotech

Plectonic® Biotech GmbH, ein präklinisches Biotechunternehmen mit Sitz in Hallbergmoos bei München, gilt als Pionier in der therapeutischen Nutzung der DNA-Origami-Nanotechnologie für die Krebsbehandlung. Mit ihrer innovativen LOGIBODY® Plattform strebt die Firma danach, eine neue Generation von Krebsimmuntherapien zu entwickeln. Diese Plattform verbessert die Zielgenauigkeit des Immunsystems im Kampf gegen Krebszellen und minimiert dabei die Beeinträchtigung gesunden Gewebes.

Architektonische Wiedergeburt: Wenn aus Abfall neue Fassaden werden

Glasflaschen, Plastikabfall oder alte Ziegel und Abflussrohre: Weltweit gibt es immer mehr Architekturikonen aus recycelten Materialien. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern äußerst attraktiv. In München entsteht mit dem MONACO ein nachhaltiges, architektonisches und optisches Highlight.

München, 20.03.2025. Die Fassade des Bulgari-Flagship-Stores in Shanghai – ein Hingucker aus alten Champagnerflaschen. Für das Neue Museum in Berlin wurden historische Scheunen-Ziegel verwendet, für einen Luxus-Pavillon in Dubai sogar schon mal Bettfedern. Der geplante Münchner Büroneubau Monaco befindet sich mit seiner Gestaltung also in bester Gesellschaft. Das MONACO hat bereits als Entwurf das Zeug zum Designjuwel und wurde aus diesem Grund bereits mit dem German Design Award 2025 als Winner ausgezeichnet. Die Außenfassade des künftigen Bürogebäudes besteht nicht nur aus 60.000 strukturierten, wiederverwendeten Klinkersteinen, sondern wird durch rund 20.000 schimmernde Fliesen aus Recyclingmaterial ergänzt. Durch diese attraktive und innovative Fassadengestaltung spart man rund 40 Prozent CO₂ und schont Ressourcen für die Zukunft. Die Plastikschindeln stammen von „Pretty Plastics“ und sind ein Novum in Deutschland.

MVRDV holt internationales Design nach München

„Das Thema Recyclingmaterial sichtbar zu machen, ist ein Cradle-to-Cradle-Bekenntnis. Auch beim MONACO wird die Fassade zum sozialen und architektonischen Statement. Viele Rohstoffe sind zu schade, um dauerhaft als Müll zu enden. Sie haben ein zweites Leben verdient“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer beim Grünwalder Projektentwickler und Bauherr Rock Capital Group.

Die Bauarbeiten für das Gebäude im Münchner Werksviertel starten im Frühjahr 2025. Bis 2027 will die Rock Capital Group den spektakulären Neubau mit rund 4.000 Quadratmeter Büroflächen im New-Work-Design und 580 Quadratmeter Terrassen- und Rooftopflächen fertigstellen. Entworfen haben das Objekt in der Helmut-Dietl-Straße die multidisziplinären und international tätigen Architekten des renommierten Büros MVRDV aus Rotterdam. Sie zeichnen bereits im Werksviertel für das Werk 12 verantwortlich, das 2021 als Bauwerk des Jahres vom Deutschen Architekturmuseum DAM ausgezeichnet wurde.

Schwimmcenter als Vorreiter mit Plastikschindeln

Einen Schritt weiter ist man im niederländischen Eindhoven. Dort ist seit diesem Herbst die bisher größte Pretty Plastics-Anwendung an der Fassade des nationalen Schwimmcenters Tongelreep zu bewundern. Mit 30.800 Fliesen auf 1.400 Quadratmetern setzt dieses Renovierungsprojekt einen Meilenstein in der nachhaltigen Architektur. Die Pretty Plastic-Tiles bestehen zu 100 Prozent aus upcyceltem Kunststoff. Die Idee, ausgedienten Fensterrahmen, Regenrinnen und Fallrohren ein zweites Leben als Fassadengestaltung zu schenken, stammt von den Architekten Overtreders W und bureau SLA. Seit 2017 verwandeln die Niederländer Plastikmüll in Baumaterialien, mittlerweile gibt es ihre Fassadenfliesen in zwölf Farben und drei Designs – und sie sind weltweit im Einsatz. Für das MONACO nun auch zum ersten Mal in Deutschland.

Aber nicht nur Plastik wird zu einem beeindruckenden Gestaltungselement. Die Fassade des Bulgari Flagship Stores in Shanghai besteht hauptsächlich aus grünem recyceltem Glas – ein Look, der an Jade erinnert. Die Idee hatte dasselbe Architekturbüro, dass nun auch die Plastikschindeln nach München bringt: MVRDV nutzt Überschuss- und Abfallmaterial aus der Industrie- und Flaschenglasproduktion, für den Luxuskonzern Bulgari kamen passend hauptsächlich Champagnerflaschen zum Einsatz, eingefasst in einen Art-Deco-Messingrahmen.

Neues Leben für Abbruchziegel und altes Aluminium

Beim Umbau und der Sanierung des Neuen Museums in Berlin durch David Chipperfield Architects hat man hingegen auf 350.000 aufgearbeitete Backsteine gesetzt. Das historische Gebäude war im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt worden und wurde über zwölf Jahre mit Hilfe von alten Baumaterialien aus der Umgebung rekonstruiert. Eine andere Ziegelart sind K-Briqs, die besonders in Dubai verwendet werden und zu 90 Prozent aus Bau- und Abbruchabfällen bestehen. Das Material hat nicht nur die thermischen Eigenschaften von herkömmlichem Beton, sondern eine niedrigere CO₂-Bilanz und dabei interessante Farben. Auch hierzulande bekommen Abbruchziegel eine zweite Chance: Das „Sedimentloft Marienwerder“ von Tillmann Wagner Architekten ist ein Ein-Raum-Ferienhaus, das komplett aus recycelten Ziegeln gebaut wurde.

Saunabänke und Bettfedern zu Fassaden

Es geht auch experimenteller: Beim Luxury Pavilion in Dubai von Fahed + Architects für die Design Week 2017 wurde die Fassade gar aus einem Netz von verflochtenen, recycelten Bettfedern gestaltet – die wiederum von der lokalen Abfallwirtschaftsfirma gesammelt wurden. In Hannover haben Bauherren alte Saunabänke eines Fitnessclubs für den Eingangsbereich eines Wohnhauses wiederverwendet. Sie bedecken die Fassade zu 90 Prozent mit wiederverwendeten Bauelementen und stammen aus lokalen Abbruch- und Umbauvorhaben.

So kreativ und innovativ einzelne Projekte sind, die Zahlen zeigen, dass man beim Recycling von Baustoffen erst am Anfang steht. Nur 10,6 Prozent (13,7 Millionen Tonnen) aus der Rubrik Boden und Steine enden nach Berechnungen des gleichnamigen Bundesverbandes aktuell nicht als klein gehacktes Schüttgut im Bergbau, sondern bringen als Recycling-Baustoff Gebäude zum Strahlen und Menschen zum Staunen.

MONACO – where Ideas come alive.

MVRDV
Das MONACO wurde nach dem Entwurf der multidisziplinären und international tätigen Architekten des renommierten Büros MVRDV aus Rotterdam geplant. Nach dem Werk 12 im Werksviertel ist MVRDV mit einer spielerischen und trotz der einzigartigen Gestaltung des MONACO wiederum ein geniales Beispiel gelungen, ein besonderes Gebäude an einem besonderen Platz zu entwickeln.

Neues Innovations- und Entwicklungszentrum für Tageos

Rock Capital Group vermietet im SKYGATE in Hallbergmoos bei München rund 700 qm an Tageos

München-Hallbergmoos, 18. März 2025. Die Rock Capital Group gewinnt mit Tageos einen weiteren Neumieter für den Tech-, LifeScience- und Biotech-Hub SKYGATE im Hallbergmooser Munich Airport Business Park (MABP) bei München. Tageos, ein weltweit führendes Unternehmen im Design und in der Herstellung von RFID-Inlays und -Tags plant auf circa 700 Quadratmetern einen hochmodernen Innovations- und Entwicklungsstandort.
 
Ob in Einzelhandel, Mode, Pharmazie, Logistik oder Automobilindustrie: Fast überall im Alltag steckt bereits RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) drin. In vielen Branchen ist RFID heute eine etablierte Möglichkeit, Produktechtheit oder auch Lieferkettenmanagement effektiv und absolut präzise zu ermöglichen. Eine Vielzahl von Segmenten nutzen diese Technik heute schon zum Beispiel zur lückenlosen Produkterkennung und -verfolgung. RFID Produkte von Tageos sind dabei zuverlässig und innovativ, und ermöglichen Unternehmen eine digitale Infrastruktur und weltweite Vernetzung. RFID-Technologie hilft dabei Effizienz zu steigern, Produktfälschungen zu erkennen, Transparenz in Lieferketten zu gewährleisten und darüber hinaus ein deutlich verbessertes Kundenerlebnis zu gestalten.
 
Katalysator für eine grünere Welt
 
Der künftige SKYGATE-Mieter Tageos gilt als Pionier und Trendsetter in der RFID-Branche und produziert unter anderem in Frankreich, den USA und China. Dabei setzt das Unternehmen konsequent auf strengste Qualitätskontrollen, besonders hohe Nachhaltigkeit und erfüllt ebenso den hohen Anspruch internationaler Zertifizierungen. Damit das Unternehmen auch künftig weiter bei Innovationen und Nachhaltigkeit zu den Spitzenreitern gehört, baut Tageos auf ein neues Innovations- und Entwicklungszentrum im Hallbergmooser SKYGATE.
 
„Wir haben bei der Standortwahl des Tageos‘ Innovation Center of Excellence (ICoE) nach Flächen gesucht, die unseren umfassenden Anforderungen entsprechen und gleichzeitig auch Ausdruck unserer Innovationskraft sind. Der SKYGATE-Standort überzeugt durch seine vielseitige Infrastruktur, die perfekte Anbindung an den Münchner Flughafen und die unmittelbare Nähe zu anderen Unternehmen der Life-Science- und Tech-Branche. Hier können hier wir unser Innovations- und Entwicklungszentrum optimal aufbauen und gleichzeitig von der herausragenden Vernetzung in der Region, in Deutschland und in Europa profitieren,“ sagte Dirk Boltersdorf, VP Global Deployment der Tageos GmbH. Die flexibel gestaltbaren Grundrisse im SKYGATE eröffnen ideale Bedingungen für Unternehmen wie Tageos, die sowohl Büro- als auch spezialisierte Produktionsflächen zum Beispiel zur Musterfertigung benötigen.
 
„Wir haben mit Tageos ein weiteres zukunftsweisendes Unternehmen für unseren Campus gewonnen“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Die Entscheidung zeigt, wie attraktiv wir für innovative und zukunftsweisende Unternehmen sind.“ Mit Tageos stärkt die Rock Capital Group die Position des SKYGATE als Innovationszentrum in der Region. Das Areal verbindet modernste Forschungsinfrastruktur mit einer inspirierenden Arbeitsumgebung.
 
SKYGATE Zukunftsraum für Innovationen und Forschung

Anfang 2024 hat die Rock Capital Group im SKYGATE erstmals voll ausgestattete und kurzfristig beziehbare Labore auf den Mietmarkt gebracht – um der wachsenden Nachfrage nach S1- und S2-Laboren zu begegnen. Zuletzt konnten sie gleich mehrere Erfolge für den 40.000 Quadratmeter großen Campus verbuchen. Neben der Praimera Biotech AG (600 Quadratmeter) siedelten sich auch Samsung SDI Europe (1.500 Quadratmeter), Sungrow (600 Quadratmeter) und Plectonic Biotech (2.000 Quadratmeter) im Gebäudekomplex an. Mit der Vermietung von insgesamt 4.050 Quadratmetern Lab-Offices allein in 2024 spiegelt das Konzept die enorme Nachfrage nach sofort verfügbaren S1- und S2-Laborflächen, die gleichzeitig Aufenthaltsqualität bieten. Die Kombination aus Office-, Biotech-, Hotel-, Gastro-, Labor- und New-Work-Flächen steht bei nationalen und internationalen Mietern hoch im Kurs.

Der Mieter wurde bei der Auswahl des SKYGATES von CBRE München beraten. Bei der Vertragsabwicklung wurde Rock Capital Group von Wagensonner Rechtsanwälte Partnerschaft juristisch betreut.

Über Tageos

Tageos® ist ein weltweiter Marktführer im Design und in der Herstellung von RFID-Inlays und -Tags. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Portfolio an hochwertigen, innovativen RAIN RFID (UHF), NFC- und HF-Produkten, mit denen Endkunden wie Einzelhändler, Markeninhaber und Industriehersteller ihre Produktangebote in einer breiten Palette von Anwendungen und Märkten identifizieren, authentifizieren, verfolgen und nachverfolgen und ergänzen können. Tageos ist nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert und verfügt über die ARC-Qualitätszertifizierung des RFID-Labors der Auburn University für das Design und die Herstellung seiner RFID-Inlays und -Tags. Der Hauptsitz von Tageos befindet sich in Montpellier, Frankreich. Weitere Produktionsstätten, Niederlassungen, Vertrieb, F&E sowie Betriebe gibt es in China, Deutschland, Hongkong, Italien, Mexiko und den USA.
 

Gesundheitsorientierte New-Work Büroarchitektur: 



Rock Capital Group realisiert im MONACO erstes Immune Office direkt in München – Baubeginn im Frühjahr 2025 

München, 13.03.2025. Mit dem MONACO im Werksviertel in München bringt der Grünwalder Projektentwickler Rock Capital Group das erste Bürogebäude mit „Immune Office“-Konzept in die bayerische Landeshauptstadt. Das Konzept stellt Gesundheit und Wohlbefinden von Mietern in den Vordergrund und war von der Rock Capital Group erstmals sehr erfolgreich im Bürogebäude „HEADS“ in Aschheim bei München umgesetzt worden.

Baubeginn für das rund 4.000 qm große MONACO, entworfen vom renommierten Rotterdamer Architekturbüro MVRVD, ist im Frühjahr 2025.

Mit dem „Immune Office“-Konzept reagiert die Rock Capital Group auf die veränderten Marktanforderungen an moderne Arbeitsräume, insbesondere im Hinblick auf Hygiene und Wellbeeing. Damit wird das MONACO zu einem einzigartigen Bürogebäude, das nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern Maßstäbe in Sachen Gesundheit setzt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben Atemwegserkrankungen wie Erkältungen oder Grippe und Krankheiten wie COVID-19 einen erheblichen Einfluss auf die Arbeitswelt. Im Durchschnitt war jeder Arbeitnehmer im Jahr 2023 rund 15 Arbeitstage krankgemeldet. Der Schaden für die Volkswirtschaft beziffert die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf insgesamt 128 Milliarden Euro (2023). Das Immune Office-Konzept leistet einen wichtigen Beitrag, um Krankheitstage und die damit verbundenen Ausfälle zu verringern.

Hochentwickelte Lüftungs- und Filtrationssysteme sorgen für eine konstant hohe Luftqualität und minimieren das Risiko von Viren- und Keimübertragungen. So kommen beispielsweise spezielle HEPA-Filter zum Einsatz, die sogar kleinste Partikel filtern können. Die neueste Generation von UV-C-Technologie neutralisiert Bakterien und Viren bereits in der Luft. Damit geht das Immune Office-Konzept als ganzheitlicher Ansatz weit über einfache Hygiene-Maßnahmen hinaus.

Nadja Buntebardt, Vermietungsmanagerin für das MONACO bei der Rock Capital Group: „Seit Deutschland vor fünf Jahren in den ersten Lockdown gegangen ist, hat sich die Arbeitswelt nachhaltig verändert. Als Projektentwickler setzen wir mit dem ‚Immune Office‘ einen wichtigen Impuls, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Erfahrungen aus dem ‚HEADS‘ haben gezeigt, dass die Nachfrage nach Büroflächen mit dem Immune Office-Konzept enorm ist. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Büros heutzutage nicht nur funktional, sondern gesundheitsfördernd sein müssen.“

Neben optimierter Luftzirkulation und der Nutzung von UV-C-Licht kommen im MONACO Touchless-Technologien wie die kontaktlose Bedienung von Aufzügen und Türen zum Einsatz. Außerdem werden Flächen besonders bakterien- und keimhemmend gestaltet.

Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group: „Das Immune Office liefert Antworten auf eine der zentralsten Fragen von morgen – denn die Frage, wie sich Mitarbeiter aus dem Home-Office zurück ins Büro locken lassen, ist eng verbunden mit dem Wohlbefinden der Mitarbeiter vor Ort. Gesunde Arbeitsplätze sind die Grundlage für eine hohe Produktivität und vor allem auch für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Und die wunderbaren, grünen Terrassen, der Pocket-Garden und die sensationelle Dachterrasse mit Flexspace und Rundumblick tun das Übrige.“

Neben der Ausstattung für Gesundheit und Wohlbefinden setzt das Monaco auf eine flexible Office-Gestaltung, die allen Anforderungen einer hybriden Arbeitswelt gerecht wird. Open-Space-Flächen und individuelle Büroeinheiten erlauben ein Nebeneinander von Kollaboration und konzentrierter Arbeit. Die durchdachte Architektur des MONACO fördert einerseits die Kommunikation und den Austausch unter Mitarbeitern und bietet gleichzeitig Raum für Rückzug und private Arbeitszeiten. Dadurch lassen sich auch unterschiedliche Arbeitsstile und Teamgrößen problemlos innerhalb einer Office-Fläche kombinieren.

Für seine außergewöhnliche, kreative und nachhaltige Architektur ist das MONACO bereits mit dem German Design Award 2025 ausgezeichnet worden. Der Award des renommierten Rats für Formgebung zählt zu den angesehensten Auszeichnungen der Design-Branche.

Das MONACO entsteht ab Frühjahr 2025 im Werksviertel am Ostbahnhof, einem der angesagtesten und spannendsten Stadtviertel in München. Die zentrale Lage in unmittelbarer Nähe des Ostbahnhofs bindet die Mitarbeiter vor Ort nicht nur an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr an, sondern auch an den Mittleren Ring, die Autobahnen sowie die Messe München und den Flughafen München.

MONACO – where Ideas come alive.

MVRDV
Das MONACO wurde nach dem Entwurf der multidisziplinären und international tätigen Architekten des renommierten Büros MVRDV aus Rotterdam geplant. Nach dem Werk 12 im Werksviertel ist MVRDV mit einer spielerischen und trotz der einzigartigen Gestaltung des MONACO wiederum ein geniales Beispiel gelungen, ein besonderes Gebäude an einem besonderen Platz zu entwickeln.

Bel Brands Deutschland mietet ca. 700 Quadratmeter Bürofläche im HEADS

Bel Brands Deutschland, Vertreiber von sehr bekannten Marken wie Babybel® & Kiri® erweitert die internationale Mieterschaft des HEADS in Aschheim bei München um eine neue Facette. 


München-Aschheim, 11. März 2025. Von Grasbrunn in Deutschlands erstes Immune Office „HEADS“: Bel Brands Deutschland, jedem Käseliebhaber bekannt durch Marken wie Babybel®, Kiri®, Boursin®, und La Vache qui rit®, zieht 2025 nach München-Aschheim. Bel Brands gehört zur französischen Bel Gruppe mit Sitz im Raum Paris mit weltweit rund 10.900 Mitarbeitern. Heute betreibt die Gruppe 51 Tochtergesellschaften und 30 Produktionsstandorte auf fünf Kontinenten und das Unternehmen verkauft seine Produkte in mehr als 120 Ländern. Mit den internationalen Kernmarken sowie über 30 lokalen Marken wie Bonbel® und Adler Edelcreme® in Deutschland, erreicht die Bel Gruppe jedes Jahr fast 400 Millionen Verbraucher rund um den Globus.

Das Traditionsunternehmen mit einer über 150-jährigen Geschichte wird rund 700 Quadratmeter Bürofläche im HEADS beziehen, die von einer großzügigen Dachterrasse ergänzt werden. Klaus Michel, Geschäftsführer von Bel Brands Deutschland: „Mit unserem Umzug ins HEADS setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft. Das Office-Konzept mit Open Space-Büroflächen schafft eine inspirierende Arbeitsatmosphäre für unsere Mitarbeitenden, die zusammen mit den flexiblen Konferenzräumen die Zusammenarbeit und Kreativität fördern wird. Besonders schätzen wir die komplementären Lösungen, wie das Restaurant, die hauseigene Kita und die Conference-Flächen des HEADS. Die nachhaltige Ausrichtung des gesamten Gebäudes passt hervorragend zum Nachhaltigkeits-Ansatz der Bel Gruppe.“

Mehrfach Award-nominiertes New Work trifft auf Tradition

Das HEADS weiß nicht nur Mieter von sich zu überzeugen, sondern auch Experten für Design, Architektur und Formgebung. So hat eine Fachjury die Immobilie für den Award Best Workspaces 2025 nominiert. Darüber hinaus haben Juroren das HEADS zum Gewinner des Real Estate Architecture Award 2024 in der Kategorie Interior Design als Gesamtsieger mit der höchsten Punktzahl gekürt. Auch den weltweit renommierten German Design Award 2025 in der Kategorie „Excellent Architecture – Conceptual Architecture“ hat die Rock Capital Group für die Projektentwicklung HEADS bereits geholt.

Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group, erklärt: „Mit Bel Brands Deutschland gewinnen wir ein weiteres traditionsreiches, hocherfolgreiches, internationales Unternehmen für unser zukunftsweisendes Immune Office. Die jüngsten Auszeichnungen des HEADS sowie die Entscheidung von Bel Brands Deutschland bestätigen unsere Vision eines modernen Arbeitsumfelds, das Wohlbefinden, Nachhaltigkeit und flexible Arbeitswelten vereint. Die Kombination aus Premium-Büroflächen, erstklassiger Gastronomie und innovativen Arbeitskonzepten macht das HEADS zu einem idealen Standort für zukunftsorientierte Unternehmen.“

Im HEADS befindet sich Bel Brands Deutschland zukünftig in bester und internationaler Gesellschaft. Zu den Mietern des Gebäudekomplexes zählen unter anderem die schwedische Tempo-Mutter Essity, die französische Crédit Agricole Leasing und Factoring S.A. Niederlassung Deutschland, die US-amerikanischen Technologieunternehmen Bourns Electronics und FCT electronic, der britische Chip-Hersteller Arm und die deutsche Meierhofer AG. Weitere Mieter sind das Restaurant Hungry HEADS der SAS Gastro GmbH und hippo campus, die die hauseigene HEADS-Kita betreiben.

Von den 41.800 Quadratmetern Mietfläche des HEADS in München-Aschheim ist über die Hälfte bereits vermietet. Das Gebäude wurde im Sommer 2024 als erstes Immune Office Deutschlands in Betrieb genommen.

Colliers International Deutschland GmbH hat den Mieter bei der Auswahl des HEADS betreut. Wagensonner Rechtsanwälte Partnerschaft mbB hat den Eigentümer beim Mietvertragsabschluss juristisch beraten.

Über Bel Brands Deutschland

Die Bel-Gruppe, ein 1865 gegründetes französisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Suresnes, Frankreich, ist einer der Weltmarktführer für Markenkäse und ein wichtiger Akteur in der Lebensmittelindustrie im Bereich Molkereiprodukte, Obstprodukte und pflanzlicher Produkte. Mit ihrem Portfolio an vielfältigen und international anerkannten Marken wie Babybel®, Kiri®, La vache qui rit®, Boursin®, Nurishh®, Pom’Potes® und GoGo squeeZ® sowie rund 30 weiteren lokalen Marken konnte das Unternehmen im Jahr 2023 einen Umsatz von 3,645 Milliarden Euro erzielen. Rund 10.900 Mitarbeiter in 51 Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt tragen zur Umsetzung der Mission der Gruppe bei, sich für gesündere und verantwortungsvolle Lebensmittel für alle einzusetzen. Die Produkte von Bel werden an 30 Produktionsstandorten hergestellt und in mehr als 120 Ländern vertrieben. In der D-A-CH-Region firmiert neben der in Grasbrunn bei München ansässigen Bel Brands Deutschland GmbH, mit einer Zweigniederlassung in Wien, die Bel Suisse mit Sitz in Cham, Schweiz.

www.heads-office.de

Heißes Design für cooles Klima: MVRDV stellt Nachhaltigkeit im Neubau „MONACO“ in den Fokus

Fünf Thesen und Inspirationen zur nachhaltigen Architektur – 
nicht nur in München.

München, 06.03.2025. Architekturprojekte sollen nicht in Schönheit sterben: Beim Thema Nachhaltigkeit sollten Schönheit und Design jedoch nicht zu kurz gedacht werden. In der Ausstellung „Carbon Confessions“ in der Münchner Architekturgalerie haben das niederländische Architekturbüro MVRDV und der Münchner Projektentwickler Rock Capital Group die Grenzen und Möglichkeiten von Nachhaltigkeit, Design und Gesellschaft neu ausgelotet. Das von der Münchner Kultfigur, dem ewigen Stenz Monaco Franze inspirierte Bürogebäude MONACO spielt eine besondere Rolle.

Die Ausstellung gewährte einen ungeschönten Einblick in die Herausforderungen nachhaltiger Architektur. MVRDV legte dabei nicht nur eigene Erfolge, sondern auch Fehler offen – von frühen Konzepten urbaner Verdichtung bis hin zu aktuellen Projekten im Zeichen des Klimawandels. Ein Highlight der Ausstellung war die Software CarbonScape, die unter der Leitung der MVRDV-Architektin Sanne van der Burgh entwickelt wurde. Damit ließ sich der CO₂-Fußabdruck eines Projekts bereits in der Planungsphase optimieren.

„MVRDV zeigt in der Ausstellung, welche Erkenntnisse das Büro auf der Reise in den vergangenen Jahren gewonnen hat“, sagt MVRDV Partner Jan Knikker. „Wir müssen anerkennen, dass ökologisch nicht immer alles möglich ist. Es gibt bei jedem Projekt finanzielle oder gesetzliche Grenzen. Aber wir wissen auch, dass wir das Unmögliche beim Klimaschutz immer mitdenken sollten.“ Selbst die Schau im ehemaligen Bunker war für MVRDV eine Reise. Die Macher haben die Ausstellung aus recycelten Materialien der Architekturgalerie und aus dem Büro MVRDV konzipiert und so den CO₂-Ausstoß auf 44 kg begrenzt.

MONACO: Design als Charakterstärke mit Lebensdauer

Der geplante Münchner Büroneubau „MONACO“ an der Helmut-Dietl-Straße im Werksviertel war ein Exponat der Ausstellung. Es zeigte, wie diese theoretischen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden können. Das von MVRDV entworfene Gebäude vereint scheinbare Gegensätze in einem faszinierenden Konzept: Während sich eine Seite in klassisch-elegantem Vollklinker präsentiert, überrascht die andere mit einer dynamisch gestalteten, begrünten Fassade, die das Gebäude zu einem lebendigen Organismus macht.
Die Klinkersteine erleben bei dem Neubau eine Wiedergeburt. Sie waren bereits vor Jahrzehnten anderswo verbaut, stammen aus früheren Gebäudeleben. „Die Wiederverwendung von Klinker ist ein konkreter Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group.

Früher Abflussrohre, heute Fassadenvorreiter

Ein weiteres Highlight: Erstmals in Deutschland besteht ein Teil einer Bürogebäudefassade aus Pretty-Plastics-Schindeln, die unter anderem aus alten Kunststofffenstern und Kunststoffrohren recycelt wurden. Mit einer Investitionssumme von 75 Millionen Euro schafft Rock Capital bis 2027 an der Helmut-Dietl-Straße 7 rund 4.000 Quadratmeter zukunftsweisende Büroflächen.
„Wenn Menschen nicht mehr ins Büro müssen, müssen sie ins Büro wollen“, sagt Andreas Wißmeier. „Wir schaffen mit dem MONACO einen Ort der Inspiration, der zeigt, dass nachhaltige Architektur sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen kann und muss.“ Das Projekt reiht sich damit ein in das internationale Portfolio von MVRDV, das von China bis Oslo für spektakuläre Architektur steht – und nun auch in München seine markante Handschrift hinterlässt.

Fünf Thesen zur Zukunft nachhaltiger Architektur:

Nachhaltigkeit als ganzheitliches Designkonzept:
Nachhaltige Architektur beschränkt sich nicht auf ökologische Aspekte, sondern umfasst auch ästhetische und gesellschaftliche Dimensionen. Mutiges, ikonisches Design schafft Gebäude, die über Generationen hinweg Bestand haben und aktiv genutzt werden. Je länger ein Design funktioniert, desto nachhaltiger ist es.

Die Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Architektur:
Nachhaltige Gebäude erfordern zunächst höhere Investitionen, schaffen aber langfristig wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftlichen Mehrwert. Sie sind Katalysatoren für Innovation und zukunftsfähige Stadtentwicklung. In nachhaltiger Architektur findet die Wirtschaftskraft von morgen statt – und damit Wohlstand.

Attraktivität als Nachhaltigkeitsfaktor:
In einer Zeit zunehmender Digitalisierung und Remote-Arbeit müssen Bürogebäude mehr bieten als nur Arbeitsplätze. Architektonisch ansprechende Räume fördern Kreativität, Zusammenarbeit und Identifikation mit dem Arbeitsplatz. Deutschlands Zukunft kann nicht im HomeOffice geschrieben werden, sondern im Team vor Ort.

Urbane Transformation durch Charaktergebäude:
Nachhaltige Architektur kann Stadtteile neu definieren und deren Identität stärken. Sie schafft Orte mit hoher Aufenthaltsqualität, die sowohl im Inneren als auch im öffentlichen Raum zum Verweilen einladen.

Innovation durch Transparenz:
Der offene Umgang mit Herausforderungen und Fehlern, wie in der Ausstellung „Carbon Confessions“ praktiziert, ist essentiell für die Weiterentwicklung nachhaltiger Architektur. Nur durch ehrliche Reflexion und den Einsatz innovativer Tools kann die Branche die Klimaziele erreichen. Ohne Fehler kein nachhaltiger Fortschritt.

MONACO – where Ideas come alive.

MVRDV
Das MONACO wurde nach dem Entwurf der multidisziplinären und international tätigen Architekten des renommierten Büros MVRDV aus Rotterdam geplant. Nach dem Werk 12 im Werksviertel ist MVRDV mit einer spielerischen und trotz der einzigartigen Gestaltung des MONACO wiederum ein geniales Beispiel gelungen, ein besonderes Gebäude an einem besonderen Platz zu entwickeln.